9
Apr
2007

Mein persönliches Zitat des Tages - ohne Kommentar

Lernen heißt Loslassen.

(Aus: "Lernerautonomie und Lernstrategien", Fernstudienbrief des Goethe Instituts)

Info: Irland-Fotos in Reisebericht eingefügt

Ich habe einen Batzen Fotos in den aus dem "Lisheen" herübergeretteten Irland-Reisebericht "Auf den Spuren von Queen Maeve" eingesetzt.

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Blick von Maeves Cairn auf Knocknarea, Co. Sligo, hinüber zu Inishmurray, Ben Bulben und auf die Berge von Donegal

Schaut's Euch doch mal an und hinterlasst mir nen Kommentar, wie Euch die Bilder gefallen, damit ich weiß, dass der Aufwand - gut 1 1/2 Stunden Bilder hochladen und verlinken- sich gelohnt hat. :))

8
Apr
2007

Ostern - Ostara - Alban Eiler - Frühlingstagundnachtgleiche (21. März)

Der Frühling beginnt und erste Anzeichen sind schon überall zu sehen. Die Bäume tragen Knospen und hier und da erblühen Krokusse, Schneeglöckchen, Märzbecher, Narzissen und die ersten Tulpen. Auch die Weidenkätzchen blühen schon. Der Winter ist kaum noch zu spüren. Die Kraft der Dunkelheit und der Helligkeit sind nun im Gleichgewicht. Von nun an werden die Tage wieder länger als die Nächte sein. Man kann den Wechsel der Kräfte überall in der Natur spüren. Ostara ist die Rückkehr des Lebens, die „Wiederauferstehung der Natur“, was auch schon gleich die stark symbolisierte Bedeutung des Festes im Christentums erklärt.

Eier als Symbole

Ostara ist auch das Fest der Fruchtbarkeit. Der heute verbreitete Brauch, Ostereier zu bemalen oder zu verschenken, entstammt der heidnischen Tradition, denn Ostara wird mit Eiern, den Symbolen der Fruchtbarkeit und des werdenden Lebens, gefeiert. Heute färbt man Eier in allen Farben der Natur. Die Farben lassen sich mit einfachsten, natürlichen Mitteln selbst herstellen. Zwiebeln färben bräunlich-gelb, Rote Beete oder Holundersaft rot, Rotkohl hellblau und Heidelbeeren intensiv blau. Früher färbte man die Eier einfach rot, in der Farbe des Blutes, was diese Symbolik noch unterstützte. Denn wenn die Göttin ihren roten Aspekt entfaltet, wird sie auch fruchtbar und schließlich Mutter. Und die germanische Göttin Ostara, oder auch Eostra, gilt als die Göttin der Morgenröte, des Ostens und des Frühjahrs, die gerade zu ihrem roten Aspekt erwacht.

Die Göttin Ostara

Ostara ist dieses Fest, nicht nur dem Namen nach eindeutig geweiht. Sie war die Tochter Friggs und Wotans, und Schwester des Gottes Thor/Donar, welcher laut germanischer Mythologie gegen die Eisriesen des langen Winters kämpfte und diese besiegte, so dass Ostara Einzug halten konnte. Die Osterfeuer heute gehen auf diese alte Sage zurück, denn das Verbrennen einer Puppe die den „Winter“ darstellt, ist ja heute noch üblich. So werden also immer noch, jedes Jahr auf’s Neue, die „Eisriesen“ von der Erde vertrieben und die Wärme und Helligkeit der Feuer erweckt neue Lebensfreude in den Menschen und Fruchtbarkeit für ihre Felder. Auch die Tradition des Karnevals steht mit dieser Sage in Zusammenhang. Mit hässlichen Verkleidungen wollten die Menschen früher ursprünglich ebenfalls die „Dämonen des Winters“ vertreiben.

Heilige Hasen

Ostaras heiliges Tier, ihr Totem und ständiger Begleiter und Beschützer war ein Hase. Auch der Hase ist ein Symbol der Fruchtbarkeit. Er ist, wie die Menschen, das ganze Jahr über fruchtbar und vermehrt sich laufend. Interessant ist auch, dass Hasen so schnell auftauchen und wieder verschwunden sind, dass ihnen nachgesagt wird, sie hätten einen besonderen Draht zur Anderswelt, und würden ständig zwischen dieser und unserer Welt im Hier & Jetzt wechseln. Man kennt diesen Mythos sehr gut aus Lewis Carrols’ Geschichte von „Alice im Wunderland“, die auch einem weißen Kaninchen durch seinen Bau in die Anderswelt folgt. So verkörpert also der Hase, oder das Kaninchen, auch die Wiederkehr, die Regeneration, die Heilung und das Gleichgewicht der Kräfte. Der Hase hat so einen guten Kontakt zur großen Göttin, dass sein Bild sogar auf der Oberfläche des Vollmondes erscheint. Sowohl die nordischen Völker, als auch die Indianer meinten, nicht ein Gesicht, sondern einen springenden Hasen zu erkennen.

Wasser und Brunnen

Übrigens wurde dieses Fest von je her als Vollmondfest gefeiert, und es ist tatsächlich das einzige der ins Christentum übernommenen Feste, das immer noch nach der Mondphase festgelegt wird. Ostersonntag ist immer der erste Sonntag, der dem ersten Frühlingsvollmond folgt. Ein anderer Brauch, der schon dem heidnischem Brauchtum entstammt, ist das Holen des Ostarawassers (Osterwassers), welches besondere Heilkräfte haben und das Haus und die Familie vor Unglück schützen soll. Man schöpfte es am frühen Morgen des Ostaratages, möglichst während des Sonnenaufgangs, gegen den Strom aus einer natürlichen Quelle, wobei man einen Weidenzweig mit auf den Weg nahm. Den Weidenzweig steckte man dann dort in den feuchten Boden, wurzelte er dort und schlug nach einiger Zeit aus, deutete man dieses ebenfalls als gutes Omen für das weitere Jahr. Während des Schöpfens, bis man das Wasser sicher nach Hause gebracht hat, sollte man kein Wort sprechen. Auch im Christentum wird dieser Brauch auf ganz ähnliche Weise zelebriert. Das Wasser wird nun am Morgen des Ostersonntags geschöpft und nach Möglichkeit in der Kirche gesegnet. Kinder die an diesem Tage mit dem Osterwasser getauft werden, sollen in Gottes Gnade besonders begünstigt sein.

Wasser hat für das Ostara-Fest sowieso eine herausragende Bedeutung. Ein Bad in einem fließenden Bach am Ostaramorgen soll ewige Jugend verleihen und vor Krankheit schützen. Die Tradition in Dankbarkeit für das lebensspendende Wasser Osterbrunnen zu schmücken gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schottland ist dieses üblich. Junge Menschen im heiratsfähigen Alter übernehmen das Schmücken mit verschiedenen immergrünen Zweigen und bereits erblühten Kätzchen, aber auch Frühlingsblumen oder Eiern traditionsgemäß, denn das Schmücken selbst soll schon ihre Fruchtbarkeit und Reife begünstigen. Es gibt auch den Glauben, dass junge Mädchen in den frühen Stunden des Ostersonntags, ihren zukünftigen Ehemann im Wasserspiegel des Dorfbrunnens erblicken können.

Alban Eiler und Vögel

Die Kelten nannten dieses Fest „Alban Eiler“, was „Vogelfest“ bedeutet. Die alten Kelten beobachteten am Morgen dieses Tages den Himmel, um zurückkehrende Zugvögel zu erspähen. Sahen sie welche, war dies ein gutes Omen für das weitere Jahr. Auch sonst spielen Vögel eine große Rolle für dieses Fest, nicht umsonst sind Küken und Hühner ebenfalls ein Symbol des Festes.. Sie beginnen im Frühling wieder mit dem Eier legen, und dieses ermutigte die Menschen, dass es nun wieder heller und wärmer würde. Früher liefen Hühner natürlich frei herum, weshalb man die Eier auch erst einmal suchen musste, bevor man sie am Ostara-Tag verzehren konnte.

Die Erle – der Baum der Ostarazeit

Nach Robert Ranke-Gravis und seiner Wiederherstellung des Ogham-Kalenders, fällt Ostara in den Monat der Erle (Fearn). Dieser geht vom 18. März bis zum 14. April. In dieser Zeit blüht die Erle, so ist es also "ihre Zeit". Wenn sie geschnitten wird, scheint es nach einiger Zeit als würde sie karmesinrot bluten, wie ein Mensch. So wird sie dem Feuer zugeordnet, und dieses vermag es, die Erde vom Wasser zu trennen, und löst so die Esche nach der Zeit der Überschwemmung ab. Es ist tatsächlich so, dass die Erle dem Wasser strotzt, obwohl sie dieses liebt, und bevorzugt an Ufern und in Feuchtgebieten wächst. Ihr Holz wurde in sumpfigen Gebieten oft für Pfähle benutzt, auf denen Häuser gebaut wurden. Sogar Wasserleitungen wurden aus ihrem Holz hergestellt. Die Erle trägt nun die Menschen und ihre Häuser in die trockneren Zeiten des Jahres.

In der keltischen Mythologie wird der Bezug zum Feuer ebenfalls hergestellt. "Gwern" (Erle), Neffe von Bran, wird in einem Erntefeuer verbrannt. In Irland gibt es noch immer den Glauben, dass das Fällen einer heiligen Erle dadurch vergolten würde, dass dem Fäller das Haus abbrenne. Es gibt noch einige andere Mythen, in denen Erlen eine Rolle spielen. In der Nähe von Erlen halten sich auch Naturwesen besonders gern auf.

Interessant ist auch noch der Bezug der Erle zur Milch. Traditioneller Weise wurden auch Milchkübel aus ihr hergestellt. Milch nun wieder ist ja sehr wichtig für das Leben von Säugern, gilt als Nahrung und Quelle der Lebenskraft schlechthin. So spricht das keltische Kenning des Wort-Ogham von Aonghus bei der Erle auch vom „Hüter der Milch“. Es kommt nicht von ungefähr, dass man die Erle für diesen Zweck nutzte, denn die Erle verkörpert eben diese lebensspendenden Energien. Sie spricht das Mütterliche, aber auch das Sinnliche in den Menschen an, die sich mit ihr verbinden, was wiederum, wie auch ihr karmesinrotes Blut, den Bezug zur roten Muttergöttin herstellt. Morainn und Cuchulain hingegen schaffen in ihren Wort-Oghams den Bezug der Erle zum Kampf gegen den Winter. Sie nennen sie „Schild der Krieger“ und „Schutz des Herzens“.

Tipps zum Feiern

Feiern kann man dieses Fest natürlich mit Eierspeisen, Hefebroten in Gebildeformen (Hasen, Zöpfe, Spiralen, Eier), frischen Salaten, Blütensalaten (Löwenzahn, Gänseblümchen) und vor allem auch mit grünen Speisen, wie Spinat- oder Frischkräutergerichten. Ostara ist das erste Fest des Jahres, das unbedingt im Freien stattfinden sollte. Am besten macht man einen ausgedehnten Spaziergang und sucht sich einen schönen Fest- oder Ritualplatz in der Natur. Dort kann man den Kontakt zur erwachenden Natur suchen, Kontakt zu Elementarwesen und den Kräften der Erde, die nun auch verstärkt wieder hervortreten. Vielleicht macht man ein kleines Picknick, und vergisst dabei auch nicht, den Wesen der Natur ein kleines Opfer zu bringen. Einige Scheiben Brot vielleicht, ein kleines Gebildegebäck, oder auch eine Hand voll Kräuter und ein Schälchen Milch. Man könnte versuchen, Kontakt zu einer Erle aufzunehmen und ihre besondere Kraft zu spüren, die das dritte Auge öffnet und mediale Fähigkeiten begünstigt. Zu einem richtigen Fest gehört ein Ostarafeuer natürlich unbedingt dazu, über das man auch springen kann, was die Fruchtbarkeit hervorruft.

Zu den rituellen Tätigkeiten des Festes gehört es aber auch, die Erde für die bevorstehende Gartensaison vorzubereiten, Pflanzen auszusäen, oder bereits gekeimte Sämlinge zu umhegen. Hat man zu Imbolc noch keinen symbolischen Samen für das eigene Leben auswählen können, ist nun immer noch Zeit dazu. Hat man seine persönliche Saat schon ausgebracht, schaut man sie sich nun genauer an. Ist sie schon gekeimt? Was braucht sie vielleicht, um zu keimen, oder um stärker zu werden? Es ist die Zeit um Pläne zu schmieden, sich an Personen oder Versprechen zu binden, Gedanken, Träume und Wünsche zu äußern und sich vorzunehmen, sich diese bestmöglich zu erarbeiten.

Entnommen von meiner in den Jahren 2002 - 2005 entstandenen ersten Homepage "Aines Lisheen", die ich heute, am 08.04.07 offline setzte.

Info: Aines Lisheen offline

Ich nehme meine alte Website "Aines Lisheen" aus dem Netz. Sie gefällt mir nicht mehr, ist nicht mehr aktuell und stört mich einfach irgendwie... Um einige Inhalte zu retten und nicht einfach verloren gehen zu lassen, werde ich sie heute hier herüberziehen und in meine Ordner einsortieren...

So habe ich beispielsweise zwei nette Reiseberichte über Irland und Schottland drüben geschrieben, 3 nette Zusammenfassungen über irisch-keltische Göttinnen und außerdem einige nette Artikel über die Jahreskreisfeste, die ich aber erst nach und nach hier einfügen werde. Passend zu den Festen halt. Zwar etwas verspätet, aber doch noch passend, da ja jetzt erst Ostern ist, werde ich heute den Ostara-Artikel hier veröffentlichen.

Seid mir also bitte nicht böse, wenn Ihr - solltet Ihr die Benachrichtigungsfunktion für meinen Blog eingestellt haben - heute ein bissl von mir mit Benachrichtigungen "vollgespamt" werdet. *plinker* Dafür habt Ihr aber auch n bissl was Interessantes zu lesen, wenn Ihr Lust habt... hihi... Ihr findet die Artikel allerdings nicht alle auf der Startseite, sondern die Reiseberichte unter "Irland - Land der Göttin", den Göttinnen-Artikel und einige Infos über keltische Kultur und Sprache unter "Keltisches" und Infos über das Ogham unter "Baumweisheiten".
Viel Spaß beim Stöbern...! ;)

7
Apr
2007

Wid(d)er-Willen

Wenn nicht geschehen wird,
was wir wollen,
wird geschehen, was besser ist.

Martin Luther

Na, Herr Luther.... Wollen wir's hoffen...! In so manch einer Situation will und kann man es einfach nicht glauben, und es sind wirklich die allerdümmsten und dööfsten Worte, die einem jemand sagen kann... *lächel* Dennoch will ich dran glauben und hoffen, dass es so ist...

Schade, dass ich nicht einfach aufhören kann zu suchen...
Schade, dass ich nicht einfach aufhören kann zu wollen...
Schade, dass ich mich nicht einfach zurücklehnen
und geduldig sein kann...
Schade, dass ich nicht können will...

Dieses Luther-Zitat steht übrigens auf einem Sternzeichen-Zettelchen, das mir mal jemand freundlichst auf einer Eso-Messe in die Hand drückte... Ein Sternzeichen-Zettelchen für Widder... hahaha... Der Witz ist gelungen... *sarkastisch schau*

6
Apr
2007

Wachsende Visionen

Ich habe lange nicht berichtet, wie es um die Verwirklichung meiner Visionen steht, wie ich sie ins Leben bringe, wie sie wachsen, beginnen zu blühen und Früchte zu tragen... Das will ich hiermit tun, denn meine erste Visionssuche ist nun schon über ein halbes Jahr her und ich kann berichten, dass sich seitdem so einiges getan hat... Lange musste es in mir erstmal ruhen, was ich erfahren habe... Musste sich festigen, keimen, wachsen... Aber nun ist es soweit und ich möchte erzählen...

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Mein Intentionspfeil, aus einem Ast meiner Lieblingsweidenfreundin geschnitzt, der mich sicher und freudig durch die Tage trug...

Die Visionssuche war für mich persönlich nicht nur die Suche nach einer Antwort auf ein, oder zwei Fragen, nein, vielmehr war sie für mich ein wirkliches Übergangsritual, dass ich am Ende meiner eigentlichen Jugendzeit leider verpasst habe zu feiern, wie die meisten von uns heutzutage... Natürlich, ich hatte mir damals nach der Schule meinen eigenen "Abschied aus dem Elternhaus" gebastelt, indem ich mich für mehrere Monate nach Irland aufmachte, ohne ein bestimmtes Ziel, ohne Arbeit, ohne Unterkunft... Herumwandern wollte ich, wild sein, frei sein... Wie es mir gefällt kommen und gehen, arbeiten oder faul sein, herumreisen oder bleiben... Ich ging wwoofen auf Bio-Höfen in Irland... Ja, und es war eine gute Erfahrung...! Aber ich kehrte zurück... Ins behütete Elternhaus... Auch wenn ich schon damals meine eigene Wohnung hatte, so doch immer noch im Haus meiner Eltern... Noch lange finanziell abhängig... Und bis heute gefühlsmäßig... Meine Eltern nicht enttäuschen, ihren Ansprüchen gerecht werden, sie nicht verletzen.... Ein klarer Schlusstrich fehlte mir immer...

Nach meinen langwierigen Problemen mit meinem Studium, den Problemen einen Abschluss zu finden, auch und hauptsächlich, um meine Eltern nicht zu enttäuschen, die doch so gern wollten, dass ich den Magister mache, möglichst noch promoviere, Professorin werde, oder was weiß ich, habe ich es JETZT endlich geschafft...! Auf der Visionssuche habe ich erkennen können, dass es darum geht, zu VERTRAUEN... Auch meinen Eltern...! Selbst wenn sie vielleicht zu Beginn ent-täuscht wären, wollen sie doch im Grunde ihres Herzens, dass es MIR gut geht... Dass ich MEINEN Weg finde und ihn lebe... Und wenn ICH glücklich bin, dann ist es so okay, und sie werden es auch sein... Ehrlichkeit, Offenheit, Vertrauen... Das sind die Schlüssel zum Glück und zum Mut, den eigenen Weg kraftvoll und sicher zu beschreiten...! Nicht nur für mich, sondern auch für die Gemeinschaft...!

Inzwischen bin ich zum BA angemeldet, meine Eltern haben diese Entscheidung fantastisch aufgenommen...! Meine Eltern waren auch auf dem Abschlussfest meiner heilerischen Ausbildung und haben sich angesehen, was ich so mach' und tu' außer meinem Studium, woran ich glaube und was mir wirklich, wirklich wichtig ist... Und auch andere Seiten in mir treten zutage, die einer mutigen Offenheit und großem Vertrauen bedürfen... Und sie werden wachsen und ihren Weg finden...! Und ich mit ihnen... Und meine Eltern mit mir... Und ich mit meinen Eltern... Unabhängig und doch gemeinsam...

Während der gesamten Visionssuche war ich jedenfalls unglaublich glücklich, fühlte mich leicht, fröhlich, unbeschwert... Ich war ganz EINS mit allem um mich herum, fühlte die Kraft der Sonne, sang stundenlang einen Chant für sie, der aus meinem Innern an die Oberfläche drängte, erfand meine eigenen Körperübungen und Bewegungsmeditationen, schnitzte was ich sah in meinen Visionspfeil hinein, traf in der Nacht mein Krafttier, das über mir seine Kreise zog und mich mit warmen Rufen grüßte... Es war das pure Glück...! Da wurde mir klar... DAS ist mein Weg... Anderen dieses Glück auch zu ermöglichen... In der Natur zu sich und zu ihrem SEIN zu finden... Zu der "Natur in sich"... Sei es nun über Visionssuchen oder über andere Naturerfahrungen und Übergangsrituale... Darum auch das Thema meiner Abschlussarbeit für meine heilerische Ausbildung, über das ich bereits berichtet habe...

Und darum bin ich auch glücklich, nun bald teilhaben zu dürfen, wenn andere zum ersten Mal diesen Weg gehen und ihre erste Visionssuche machen... Und in nur 3 Wochen, kurz vor Beltane, werde ich mich selbst noch einmal in die Natur begeben... Zu einem 24-stündigen "Ubuntu" - einer kleinen Visionssuche - um speziell diese Vision zu stärken und mehr über ihre Umsetzung zu erfahren, und um danach mit einer Freundin ein Konzept für Visionssuchen mit Jugendlichen auszuarbeiten... Und so keimt und wächst es also, wird bald schon die ersten Früchte tragen und irgendwann in ein, zwei, drei Jahren in Irland verwurzeln...! Und dann seid Ihr alle ganz herzlich eingeladen, mich zu besuchen und, wenn Ihr mögt, Visionen mit mir zu suchen...! ;)

Wilde Gedanken (unsortiert)

Sturmtief auf dem Grund der Seele
Wirbelstürme über den grauen Wellen des Ozeans
Beine geben nach
Arme schlagen um sich
Fäuste geballt
Woher kommt diese Kraft, wenn man glaubt, alle Kraft sei einem gerade genommen worden...?
Das Herz geraubt...
und aus der Tiefe des Lochs in der Brust werden die Wirbelstürme geboren
voller roter, blinder, unbändiger Wut
Angestaute Liebe, gefangene Liebe
Verlangen und Sehnsucht wandeln sich in Aggression

Gefühle und Gedanken rotieren im Kopf und drehen sich immer wieder um sich selbst
Gefühle werden zu Gedanken
Gedanken zu Gefühlen
Gefühle der Hilflosigkeit
Schreiende schwarze Schwäne auf dem Fluss des Lebens
Graue Wolken, die am endlosen Himmel ziehen
getrieben vom Wind

Wohin treibt er mich?
Wohin treibt es mich?
Wohin lass ich mich treiben...?
Fühle ich mich getrieben...? Zu was? Zu wem...?
Muss meine Segel setzen, ohne mich abtreiben zu lassen...
Ohne mich vom Sturm zerstören zu lassen...
Das ist die Kunst des Segeln...!
Umzugehen mit den Wirbelstürmen des Lebens und den Untiefen der Seele...

Ich bin das Segel
Ich bin das Schiff
Ich bin die Welle
Und ich bin der Sturm...
Was kann mich eigentlich umwerfen,
wenn es so ist...?

Mein derzeitiger Ohrwurm: Lucys "Other Side"

Vor etwa 1 1/2 Jahren kommentierte ich Lucy Diakovskas Soloalbum "The Other Side" folgendermaßen...

"Wo ich dann schon mal in der Stadt war schaute ich noch ein bissl herum... Und entdeckte voller Begeisterung etwas, wofür ich schon seit Jaaaahren plädiert hatte...! Und zwar eine Solo-CD von No-Angels-Lucy....! Die No Angels haben ja nie so wirklich Musik gemacht, die mir gefiel... Sogar ziiiemlich im Gegenteil...! Aber von Lucys Stimme, und auch von ihrer Person im Allgemeinen war ich immer recht angetan...! Also: Jippie! Aber denkste... *hmpf* Ich hab' reingehört und finde die CD leider ganz schön langweilig! Ob man sich da vielleicht erst reinhören muss...? Keine Ahnung... Immerhin ganz klar besser als die No Angels... Aber das reicht noch nicht zum Kauf... Schade..."

Nachdem ich neulich eine Dokumentarsendung über die "No Angels" im Fernsehen verfolgte und leicht sentimental an die ersten verschrobenen Casting-Auftritte von Lucy zurückdachte und ihre Stimme nach so langer Zeit mal wieder hörte, beschloss ich spontan, mir die CD über's I-net zu bestellen.. Zugegebenermaßen floppte die CD ja auch leicht und ist inzwischen zu Dumpingpreisen zu ergattern... Außerdem kann man sie inzwischen getrost als "Rarität" bezeichnen. denn man bekommt sie nur noch aus zweiter Hand...

Was soll ich sagen...? Meine Vermutung, man müsse sich vielleicht reinhören, hat sich absolut bestätigt. Allerdings musste ich die CD nur 1 1/2 mal hören, bis ich mich reingehört hatte... *zwinker* Ich finde sie inzwischen echt GUT...! Okay, nicht 100%ig mein Stil. Könnte für meinen Geschmack etwas rockiger oder etwas songwriterorientierter sein. Ist halt doch recht poppig, aber das heißt ja auch nicht immer, dass es nicht gut wäre...?! Nein...! Das Album IST gut...! Sehr gut...! :)) Klasse find ich die Songs mit Country-Einfluss... Erinnern mich manchmal eine ganz kleine Spur an K.D. Lang... Besonders gefallen mir außerdem die Texte einiger Lieder...! Einfach wunderschöne Liebeslieder...! Wunderbar...! *lächel* Kann ich einfach grad gebrauchen... *schnief*

"Heart dreams, heart lives for a lifetime,
Heart aches, living with the memory,
Heart burns, heart calls for the love to come...
Along for good...
Maybe this time, maybe next time I realize,
which is the greatest love of all...!
Is it your love? Is it mine - that I have to give?
Is it ours - surrounding you and me?
Wanna find a new destination...
And rearrange the meaning of my life...
Being here's the greatest Creation...!"

(Lucy Diakovska/Lifetime)

Tja... Das wollte also gesagt werden, nachdem ich vor 1 1/2 Jahren so kritische Bermerkungen machte... Ich kann das Album wirklich empfehlen, für die (besonders für die, aber vielleicht auch für manch einen den...) ein oder andere hier, die auf pop-rockige mit Countryeinflüssen durchzogene Ohrwurmballaden und -songs, gesungen von einer kraftvollen Frau mit sehr spezieller, toller Stimme, steht...! - Just buy it...! ;)

26
Mrz
2007

Was vom Tage übrig blieb...

...ist vorallem ein großer Schatz an wunderbaren Erinnerungen...! Tolle Kunstwerke von so vielen tollen, interessanten, starken Frauen... Tolle Auffführungen, Präsentationen... Eine unglaublich gute nahezu völlig entspannte und zickfreie Zusammenarbeit... Interessierte und wohlwollende Gäste... Gutes Essen... Alles wirklich super...! Das war unser Abschlussfest...! Und es wird uns in guter Erinnerung bleiben, genauso wie die gesamte Ausbildung, jede einzelne Frau, die daran teilgenommen hat und natürlich unsere wunderbare Lehrerin...!

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Was an Sichtbarem vom Tage übrig blieb...

Mein Fotoprojekt-Büchlein, herrliche Blumen, Saatgut, dass es nun zu verteilen und in die Erde zu bringen heißt, ein Schälchen, das die Verbindung zu allen Anwesenden des Festes in sich trägt und die Hawaikette, die die Verbindung zu allen Frauen der Ausbildungsgruppe in sich trägt...

So ist also der Tag zuende gegangen, und mit ihm ein ganzer Lebensabschnitt... Nun wird etwas Neues beginnen... Die Flügel schwingen, das Nest verlassen, ausfliegen, selbst Futter suchen, mich selbst nähren, Gemeinschaft bilden, fruchtbar sein, andere nähren... Mit all dem, was ich gelernt habe... So soll es sein...!

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Fruchtbares Ostaranestchen...

Und so möge das Neue geboren werden, gedeihen und fruchten... Zur Bekräftigung dieses Wunsches, habe ich gestern abend noch aus selbsthärtendem Ton dieses Symbol geformt... Ist ja auch passend zu Ostara...! :))

Ich wünsche Euch allen eine frohe Tag-und-Nacht-Gleiche gehabt zu haben und auch für Eure Wünsche und Visionen das Allerallerbeste...!

18
Mrz
2007

Hamburgs höchster Berg

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75 Meter hoch ist der Süllberg. Ist doch nicht schlecht, für's sonst so flache Land ringsum, oder...? Da kann man schon ein ganzes Stückchen weit in die Ferne kieken - gelle..?!

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Eine der Elbinseln, heute vom windbedingten Wellengang der Elbe gischtumspült... Einfach wunderschön...! Die Sonne zeigte sich auch ein paar mal zwischen den bewegten Wolken... Richtig "irisch" fand ich das Wetter heute... Hab mich wohl gefühlt, muss ich sagen...!

Meine Natur

Der Himmel ist mein Vater und die Erde ist meine Mutter, und selbst so eine kleine Kreatur wie ich findet einen eigenen Platz in ihrer Mitte.
Deshalb sehe ich das, was sich durch das ganze Universum ertreckt, als meinen Körper an, und das, was das Universum leitet, betrachte ich als meine Natur.

Chang Tsai (1021 - 1077)

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Für das Abschlussfest unserer heilerischen Ausbildung haben wir die Aufgabe bekommen, unsere Lebensaufgabe in einem Kunstwerk dazustellen. Was genau ich als meine Lebensaufgabe betrachte, nun, das kann man vielleiiicht irgendwie aus meinem Blog herauslesen... Oder man kann mich persönlich fragen, wenn es beliebt... *zwinker* Aufjedenfall ist ein wichtiger Teil davon, zu entdecken und zu erleben, was Natur eigentlich genau ist... Wo sie beginnt, wo sie aufhört, wenn sie denn überhaupt aufhört... Oder beginnt... Und die Frage, WO die Natur im Menschen ist...?! Wo ist sie abgeblieben, unsere Natur...? Wo können wir sie noch entdecken...?

Diese Frage habe ich Menschen für die Ausgestaltung meines Kunstwerks gestellt und habe sie gebeten, ihre Antwort vor meiner Kamera darzustellen... Ein paar tolle Fotos sind dabei herausgekommen... Eines habt Ihr ja schon gesehen - das Feuerbild von und mit Omlamm...! Ich habe einige Bilder vergrößern lassen und sie gerahmt. Andere werden im kleinen Format in einem Buch landen. Und dieses Buch ziert mein neuster Scherenschnitt, den ich extra zu diesem Thema geschnitten habe. Ich finde ihn einfach superschön... Bin selbst ganz angetan...! hihi... Am nächsten Samstag wird dann das Fest stattfinden. Und ich bin schon wirklich sehr, sehr aufgeregt und freue mich riiiesig... *lächel*

Wunderschön finde ich, dass meine liebe Koboldin extra zu diesem Anlass nochmal in den hohen Norden angereist kommt, bevor sie ihre große Wanderung beginnt... Es ist einfach schön, wenn Menschen, die einem viel bedeuten, zu so einem Anlass dabei sind...! Auch meine Eltern werden dabei sein, meine Patentochter mit ihrer Mama, meine langjährige Freundin Tanja und noch weitere Menschen, die mir wichtig sind... Drückt die Daumen, dass alles klappt wie geplant und auch alle Spaß und Freude auf unserem Fest haben werden...! ;)

6
Mrz
2007

Feuerspiel in Schwarz-Weiß

Für mein gerade auf Hochtouren laufendes Fotoprojekt hat Omlamm am Samstag netterweise posiert... Spät abends unten an der Elbe, mit dem Feuerstab und mit den Poi. Sehen schon irgendwie gut aus, die Bilder... Besonders, wenn man sie in hoher Auflösung ganz genau betrachten kann.

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Ich bin gespannt, wie sie sich in A2 auf Papier machen?! Da bin ich noch etwas skeptisch... Ich hoffe mal gut...!? Schwierig wird's auch noch mit der Rahmung... Schlichte aber nicht ganz so einfach aussehende Glasrahmen... Und natürlich nicht allzu teuer... Hat jemand einen Tipp für mich...?

ALOHA - Lieben heißt...

glücklich sein mit... sagen die Hawaianer...!

Aber wie leicht verwechselt man doch die Liebe mit dem Schmerz, der's einem bereitet, wenn aus diesem Glücklichsein nicht mehr heranwächst... Mehr....? Was heißt hier eigentlich mehr...? Mehr als Glücklichsein...? hm... Naja.... Die Erwartungen, die Wünsche, die man nun mal hat.... So gemeinhin... Wenn das Gegenüber anscheinend nicht so glücklich ist, wie man selbst, wenn man mit diesem zusammen ist....?! Wenn man soooo gern viel häufiger so glücklich beisammen wäre, der Wunsch bei der geliebten Person aber anscheinend nicht so stark ist...?! Wenn man nicht die Liebesbeziehung führen kann, die man so gern führen würde...?! Das ist so schwer... Und immer, immer wieder passiert das...

"Im Hawaianischen ist die Bedeutung des Wortes "Liebe" sehr klar und bietet eine nützliche Richtschnur für das Lieben und Geliebtwerden. "Aloha" ist das Wort für Liebe. Die Wurzel "alo" bedeutet "zusammensein mit", ein Erlebnis teilen mit, hier und jetzt". Die Wurzel "oha" bedeutet "Zuneigung, Freude". Damit ist die volle Übersetzung von "aloha": "Lieben heißt, glücklich sein mit...". Dies bedeutet, dass Liebe in dem Maße existiert, in dem Sie mit dem Gegenstand ihrer Liebe glücklich sind. In jeder Beziehung mit einem Menschen, Ort oder Ding kommt das Glücklichsein aus Liebe, das Unglücklichsein aus Angst, Wut, Zweifel."

Serge Kahili King/Der Stadtschamane

Jaaaaaa... Jaaaaaaaaaaaaa... Ich weiß doch... Ich sollte mich einfach freuen, in diesen Momenten des Glücklichseins... Keine Erwartungen, kein Drängen, kein Jammern... Geduld... Geduld... Geduld...! Es wird schon...! Aloha...!

4
Mrz
2007

Erste Feuerpoi-Erfahrungen

Am Wochenende hatte ich Besuch von dem lieben Omlamm....! Das war schon mal toll...! Und außerdem - Juch-huuuuuuu....! - habe ich endlich, endlich zum ersten Mal wirklich mit Feuer Poi gespielt....! Jippieeee...!

Ich hatte mir die Feuer-Poi ja schon vor Ewigkeiten zugelegt, aber mich nicht wirklich getraut, sie ganz allein zum ersten Mal anzuzünden... Aber da Omlamm auf diesem Gebiet ja quasi "ein Profi" ist, habe ich mich gestern, rechtzeitig zur Mondfinsternis, dann mal getraut...! :))

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Was soll ich sagen...?! Es war toll....! Ein absolut fantastisches Gefühl...! Die rauschenden Feuerzungen, die durch die Luft schwirren, das flackernde Licht, die Bewegung, wenn sie dann mal "fließt"... Absolut irre....! Und es ist GAR nicht beängstigend... Ich dachte immer, es müsste viel "aufregender" sein... Aber eigentlich war es ganz ruhig, beruhigend, zentrierend... Ja, zentrierend... Das scheint mir die richtige Beschreibung zu sein...! Fantastisch und zentrierend...!

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1
Mrz
2007

Alraunendrachlein zeigt Zähne

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Meine frühjahrsblühende Alraune hat zwei minizarte Knöspchen ausgebildet...! Juch-huuuu....!

Schritte...

Große Schritte habe ich getan in den letzten Tagen... Wochen... Ja, ich weiß, habe mich lange nicht sehen lassen, hier im Blog, um zu berichten, was so los ist bei mir... War einfach nicht drinn'....!

Denn....

Jaaaaaaaaaaa.....! Jippiiiiiiiiie! Juch-huuuuuuu....! Ich HABE es geschafft....! Ich habe in den letzten Wochen meine BA-Arbeit fertiggeschrieben, abgegeben, mit der Note 2 drauf zurückbekommen, habe alle nötigen Unterlagen zusammengesammelt, habe all meinen Mut zusammengenommen und mich GESTERN tatsächlich endlich - nach Jaaaahren des Kampfes, der Entscheidungsunfähigkeit, des Unmuts und des Stillstands - zur PRÜFUNG ANGEMELDET....! Oh mann... Ihr glaubt garnicht, was für ein Stein mir damit nun vom Herzen gefallen ist...

Es ist unglaublich, was für große Freiräume im Kopf plötzlich entstehen, wenn sich das Hirn jahrelang um dieses eine Thema immer wieder drumherum gewunden und verknäuselt und verkräuselt hat... Da war ja schon ein nahezu unlösbarer Knoten in meinem Hirn entstanden... Das kann man sich wirklich kaum vorstellen...! Und dann... Plötzlich ist er weg, einfach so...! Fast schon von heut' auf morgen...! Oder von gestern auf heut' halt... Plötzlich ist da Platz für Neues...! Und ich merke, wie es schon losgeht und brummt und sich was tut... Schon die ganzen letzten Wochen geht es voran wie verrückt... Möglichkeiten, Neuigkeiten, neue Ideen, Kontakte... Wahnsinn...!

Ach ja, das ist nicht das einzige, was ich geschafft habe in den letzten Tagen und Wochen... Auch die Prüfung für meine heilerische Ausbildung habe ich nun abgelegt...! HEUTE...! Und bestanden...! Logo...! *honigkuchengrins* Und nächsten Monat ist das Abschlussfest... Und auch dafür habe ich schon einiges an Vorbereitung geschafft... Allerdings steht da auch noch 'n Batzen Arbeit an, aber das macht nichts...! Das ist ja ne freudige Angelegenheit...! :))

UND ich habe eine Fortbildung gemacht, um eine Lizenz zur Durchführung und Abnahme von Prüfungen der Stufen A1 - B2 im Bereich Deutsch als Fremdsprache zu bekommen...! (Und diese auch erhalten...) UND... äääähm... UND... hm... Jetzt fällt mir nix mehr ein...?! War da nicht noch mehr...? *lach* Ich bin grad so im Erzählrausch.... hihi... Egal... Jedenfalls fühle ich mich frei und glücklich...!!! Und wenn's jetzt auch noch in der Liebe so laufen würde, hach, dann wäre das fein...! Aber mein Neujahrsorakel sagte ja, das Jahr stehe zwar im "Zeichen der Liebe", aber ich bräuchte "in der Liebe Geduld"... aaaaahrgh... Geduld... Toll....! Aber war doch so, gelle...? *seufz* Naja... Gut... Dann mal abwarten und Tee trinken...! ;)

Spontanes "Krieger-des-Lichts-Orakel"

In einem mittelalterlichen Brevier steht geschrieben:
"Die geistliche Energie des Weges benutzt Gerechtigkeit und Geduld, um deinen Geist vorzubereiten.
Dies ist der Weg des Ritters: ein leichter Weg, der zugleich schwierig ist, weil er ihn zwingt, die nutzlosen Dinge und die oberflächlichen Freundschaften aufzugeben. Daher zögert jeder, ihn einzuschlagen.
Hier ist der Lehrsatz des Rittertums: Du wirst löschen, was du bislang in das Heft deines Lebens geschrieben hattest: Unruhe, Unsicherheit, Lüge. Und an ihrer Stelle das Wort "Mut" setzen. Beginnst du den Weg mit diesem Wort und gehst ihn im Glauben an Gott, wirst du gelangen, wohin du gelangen sollst."

Paulo Coelho/Handbuch des Kriegers des Lichts

Da muss ich jetzt erstmal drüber nachdenken... Aber mit Geduld hat es natüüüüüüüürlich schon mal zu tun....! *Kopf schüttel*

11
Feb
2007

Wozu Blogs da sind... (Oder...?)

Hab' grad mal wieder gelesen, Blogs seien Online-Tagebücher, in denen irgendwelche Leute "wie Du und Ich" ihre meist unspektakulären Tagesabläufe niederschreiben, und ganz "aufregendes Zeugs" erzählen wie, welchen Joghurt sie am Morgen verspeist haben, wie der Chef sie bei der Arbeit angepflaumt hat, was in der letzten Folge ihrer Lieblingsserie im TV passiert ist, und im etwas ausgefalleneren Fall, wie sich das Liebesleben ihrer letzten Nacht so gestaltete... Aha....! Ja... Und da fiel mir ein, dass ich lange keinen Beitrag für meine Rubrik "Everyday Life" geschrieben habe....! Also dann, gelle...? ;)

Everyday Life (engl. für Alltagsleben), Ausgabe 1/2007

Oh ja... Sehr tolle Sache... Ich sitze an meiner verdämmichten BA-Abschlussarbeit... *brrrrr* Immerhin sitz' ich dran, oder stell's mir die meiste Zeit zumindest sehr lebhaft vor...! *grins* 22 von 25 Seiten hab ich schon... Das Dumme ist nur, dass ich die wichtigsten Kapitel noch garnicht geschrieben habe... *hmpf* Heißt wohl nochmal ordentlich durchkürzen, und dafür mit dem Schreiben ranklotzen... Stattdessen häng ich aber schon wieder im I-net ab und bereichere meinen Blog mit diesem Stuss hier... *grins* Naja... was soll's...? Das ist das LEBEN, nicht war...? Zum Glück ist es nicht wirklich "alle Tage" so... :))

Draußen hat's geschneit und alles ist herrlich weiß... Und gestern Nacht, als ich nach Hause kam, konnte ich mich minutenlang nicht von dem wunderschönen Schneegestöber losreißen... Es ist eine der wunderbarsten Beschäftigungen und allerschönsten Anblicke, im starkem Schneefall zu stehen, in den Himmel zu schauen und sich den Tanz der feinen, schwebenden Kristalle anzuschauen... Das könnte ich stundenlang tun... Mit der Zunge und mit den Händen die Flocken auffangen, sie spüren, wie sie zart und kalt im Gesicht landen und zerschmelzen, und dann langsam und bedächtig durch den frisch gefallenen, knirschenden Schnee schreiten... Leider ist das auch nicht "alle Tage" so... Naja... Jeden Tag Schneegestöber wäre natürlich auch nicht das Wahre...

Meine Hüftschmerzen beginnen sich zu verziehen. Zum Glück...! Die Krankengymnastik ist gut... Mit "Traktion" stand auf dem Rezept... Oh ja...! JETZT weiß ich also, woher der Begriff "jemanden traktieren" kommt... Ganz schmerzfrei ist die Angelegenheit nicht...! *argh* Der Arzt meint, ich muss mehr Sport machen, Muskelmasse auf- und insgesamt Gewicht abbauen. Okaaay... Wusst' ich eh und bin fleißig dabei, dieses anzustreben... Mehr Sport, weniger essen... Innerhalb der ersten Woche waren 3 Kilo weg, dann 4 Wochen kein einziges... Frust...! Aber jetzt geht's weiter... 2 Kilo in dieser Woche...! (Jetzt bin ich wieder unter 80...) Jippiiiiie...!

Die durchaus angenehme Phase des Nicht-Verliebtseins (oder sagen VerKNALLTseins...) hat sich auch mal wieder gelegt... Wie könnte es anders sein... Nur ist es diesmal so verwirrend und anders... Aber dazu möcht' ich eigentlich garnicht so viel erzählen... Also lass ich das einfach mal... Wer weiß...? Vielleicht irgendwann mal... Meine Emotionen und Gedanken sind jedenfalls durch den Wind... Und das ist nicht wirklich förderlich für meine Abschlussarbeit... hm... Und damit bin ich wieder beim Thema... Ich denke, ich sollte mich lieber mal wieder an die Arbeit machen...?! :))
scherenschnitt

Der Hain der Baumkriegerin

Innere Welten, Irlands Weiten...

I lean my body into the bark of the Goddess Tree until my voice becomes one with Hers tumbling into roots and sky

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Frans X. Plooij, Hetty van de Rijt
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