Kreative Gedankenflüsse

Freitag, 6. April 2007

Wilde Gedanken (unsortiert)

Sturmtief auf dem Grund der Seele
Wirbelstürme über den grauen Wellen des Ozeans
Beine geben nach
Arme schlagen um sich
Fäuste geballt
Woher kommt diese Kraft, wenn man glaubt, alle Kraft sei einem gerade genommen worden...?
Das Herz geraubt...
und aus der Tiefe des Lochs in der Brust werden die Wirbelstürme geboren
voller roter, blinder, unbändiger Wut
Angestaute Liebe, gefangene Liebe
Verlangen und Sehnsucht wandeln sich in Aggression

Gefühle und Gedanken rotieren im Kopf und drehen sich immer wieder um sich selbst
Gefühle werden zu Gedanken
Gedanken zu Gefühlen
Gefühle der Hilflosigkeit
Schreiende schwarze Schwäne auf dem Fluss des Lebens
Graue Wolken, die am endlosen Himmel ziehen
getrieben vom Wind

Wohin treibt er mich?
Wohin treibt es mich?
Wohin lass ich mich treiben...?
Fühle ich mich getrieben...? Zu was? Zu wem...?
Muss meine Segel setzen, ohne mich abtreiben zu lassen...
Ohne mich vom Sturm zerstören zu lassen...
Das ist die Kunst des Segeln...!
Umzugehen mit den Wirbelstürmen des Lebens und den Untiefen der Seele...

Ich bin das Segel
Ich bin das Schiff
Ich bin die Welle
Und ich bin der Sturm...
Was kann mich eigentlich umwerfen,
wenn es so ist...?

Donnerstag, 8. Februar 2007

Gebet für Mutter Erde

Mutter Erde,
es gibt so viele gute Gründe, sich aus vollem Herzen für Dich zu entscheiden und für Dich zu beten...
... dass Du uns nährst und mit allem, allem versorgst, was wir zum Leben brauchen
... dass Du uns soviel unsagbare Schönheit - für das Auge und für die Seele - schenkst
... dass Du uns trägst, immer fest in Deinen Armen hältst und uns niemals, egal was auch passiert, fallen lässt
... dass Du uns bedingungslos liebst - Deine dummen, dummen Kinder, die Dir soviel Sorge bereiten
So möcht' ich Dir heut' versprechen, Dir zurückzugeben, was ich kann, Dich zu nähren, mit dem, was ich hab', mit meiner Liebe, meiner Dankbarkeit, meiner Achtsamkeit, mit meinen Worten, meiner Kreativität und mit meiner tiefen Verbundenheit zu Dir und all Deinen wunder-baren Wesen...
Mutter Erde,
ich würd' Dich gern in den Arm nehmen, so fest und liebevoll, wie ich Deine Umarmung spüre...! Ach, ich tu's einfach....! :))

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Dienstag, 30. Januar 2007

Erdung ist...

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Große Steine (be)suchen...

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Ein Clooty an einer Heilquelle lassen...

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Bei einem alten Baumfreund verweilen...

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Barfuß laufen... Am besten am Strand...

Montag, 20. November 2006

Tailtiu

Enter the dark circle of trees
to find the secret shrine
of Tailtiu
Hidden in the trees
She lies
peaceful
powerful
full of wonder
old is Her face
thousands of years
wise Her soul
coming from the
source of all existence
Beautiful she is
wearing beeches
and ashes
like gold
and jewels
around her neck

Aine, 24.06.06

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Tailtiu, Co. Meath, Irland,
Juni 2006
Fotografiert von Aine

Sonntag, 2. Juli 2006

My Vision

chocolate summer
easy moment
sweet crush
you and me together
just delirious

Aine, 02.07.06

Mittwoch, 14. Juni 2006

Nicht mehr lang bis Tara

Aus gegebenem Anlass hier nochmal mein unlängst geschriebenes Gedicht über Tara, das ich für die Tara-Ausgabe der Pagan Poetry Pages - einer irischen Gedichte-Community, die zu jedem Jahreskreisfest einen Online-Gedichtband "herausgibt" - schrieb. Ich bin ja n klein bissl stolz drauf, weil ich's echt gelungen finde...! *breit grins*

Geraldine, die Herausgeberin der PPP werde ich Freitag in Dublin zum Pläuschchen, Abendessen und musikalischen Pub-Abend treffen. Darauf freu ich mich auch sehr. Sie ist außerdem die Tochter des Besitzers eines der größten Musikaliengeschäfte in Dublin. Seehr praktisch...! Da werd' ich mich gleich mal bezüglich "Low Whistle" beraten lassen... Ich würd' mir ja sooo gern eine kaufen... Naja, egal... Gedicht....! ;)

The Disenchantment of Tara

In Ireland, once upon a time
There was an enchanted place
Teamhair was this place's name
People watched Her as She stood in grace

A mantle of golden green She wore
Full of multi-coloured flowers Her dress
Palaces of stone and wood She bore
Kings and heroes to deeply impress

Enchantment took place where She was around
Love conquered the heroes hearts
While to their geasa they were bound
She was the one to shuffle the cards

Sovereignty She gave to some gallant man
Who desired to be king of the land
But couldn't he hold to it - off She ran
To a stronger man She'd give Her hand

Today now the "kings of the land" do not know
The power this Goddess does provide
Forgotten are the times when kings would show
their honour and love by Her side to reside

Now pray to the Goddess
that they might awake
that they put fingers off Her
for the magic land's sake
Let them be wise
Let them hear Her soft voice
Let them find their way back
to rethink their choice
Let them remember You
Goddess of the land
And let them be lead
by Your loving hand

Aine, 16.03.06

Außerdem zum Thema Tara: Es gibt eine neue Info- und Aktivistenseite. Ist recht gut gemacht. Die aktuellsten Informationen zum Thema Tara/Autobahn/Aktionen/Petitionen werden dort bereit gestellt und es gibt auch ein Forum zum Austausch.

http://www.savetaravalley.com/

Ich bin wirklich gespannt, wie's vor Ort so aussieht... *seufz* Nun... Ich werde dann berichten, wenn ich zurück bin... Hoffentlich eher Positives....!?

Montag, 22. Mai 2006

Gedanken über die Liebe

Manchmal hat man bestimmte Gefühle schon fast vergessen, und dann plötzlich steigen sie wieder in einem auf... Weil eine Situation sich aufeinmal wiederholt, weil jemand sich plötzlich wieder meldet, oder weil man weiß, man sieht jemanden bald wieder... Oder was weiß ich warum...?!

Zwei Gedichte, oder Gedankenströme, die ich vor einiger Zeit schrieb, und die ich gerade wieder ausgegraben habe...

A self try

Love - the romantic type
What a complicated thing!
Why does it exist?
What for?
Wouldn't life be so much easier
without it?
Could we live without it?
Should I try?
No romantic love anymore -
for a year maybe?
A new years resolution?
Why not!
A self-try:
Is life easier without romantic love?

Aine, Irland
04.01.06

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Magic is...

...when I look into your eyes
and see the depth
of the past in them

...when I recognize you
as a friend of my soul
through a glance of your eyes

...when without talking
we know we're brother and sister
from another time, another world

...when we have sex
and see a hundred of well-known faces
in each other's two single faces

...when we melt into one
knowing we ARE one
in our hearts

Aine, Hamburg
21.04.06

Dienstag, 9. Mai 2006

Die Beltane Ausgabe der Pagan Poetry Pages ist raus



Viele klasse Gedichte zum Thema Magie im engeren und weiteren Sinne sind hier zu finden... Auch selbstgeschriebene Zaubersprüche und Anrufungen, sowie Lieder... Allerdings fast ausschließlich auf Englisch... Nur von mir findet Ihr zwei Werke auch in deutscher Originalfassung...! *zwinker*

Viel Spaß beim Stöbern...!

Montag, 9. Januar 2006

An Irish Triplet

Avalonche

Snowballs forming from
the endless white
I see them running down
the mountain
Just big enough to stop
them with my hands
They are bursting
into pieces -
thousands of them
I look up
and suddenly there are
hundreds of balls
heading towards me
I just watch them
as I do no longer
have the power to
stop them all
I stand and watch
An avalonche
is forming
I step aside
and let it go
down to the valley
An avalonche -
gigantic, powerful
I let myelf drop
into the snow
silence
I watch the nothing
I glance into the
NOTHING

Aine, 2.01.06

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Lawine

Weiße Brocken lösen sich
Ich seh zu,
halt sie nicht auf
Ein Schneeball formt sich
wird größer und größer
mit jeder Sekunde
Passt gerade noch in meine Hand
Ich halt sie hin
Der Ball zerspringt
Da seh ich plötzlich,
dass sich aus seinen Teilen
neue Schneebälle formen
Größer und größer
werden sie
Ich steh hilflos da
Staune und sehe
Kann nichts mehr tun
Ich steh da -
ruhig
Sehe den Berg hinauf
Und lasse die Schneebälle
rollen -
Kann sie nicht aufhalten
Sie rollen an mir vorbei
hinab ins Tal
Lawinen
Schnell und voller Kraft
Und ich lasse mich
in den Schnee fallen
und schaue ins
Nichts

Aine, 2.01.06

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Up on Slieve Gullion

Frosty white heather
on Slive Gullion
Cullain's mountain
covered in sparkling
otherworldly stars
Frozen waterfalls
shimmering in the
weak but golden light
of the winter sunset
icycles winding
into my heart
leaving it injured
(though satisfied)
Blood dropping into
the lake on the
mountain top
dying the water red
and leaving me there
bloodless
white
shivering
no more

Aine, 4.01.06

-----------------------------------

Auf dem Slieve Gullion

Weißes Heidekraut
auf Slieve Gullion
Cullains Berg
bedeckt mit glitzernden
andersweltlichen Sternen
Gefrorene Wasserfälle
schimmernd im
schwachen, goldenen Licht
des Wintersonnenuntergangs
Eiszapfen bohren sich
in mein Herz
hinterlassen es verletzt
(jedoch zufrieden)
Blut tropft in den See
auf dem Bergipfel
färbt das Wasser rot
und hinterlässt mich dort
blutleer
fahl
nicht mehr
zitternd

Aine, 4.01.06

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Toss the Feathers

Toss the feathers
free yourself
from the bondages
of love
dance to the
swirling
twirling
circleing
music
round and
round
dancing the set
and flying home
with a content body
but a yearning heart

Aine, 6.01.06

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Schüttle die Federn

Schüttle die Federn
befreie Dich selbst
aus den Fesseln der Liebe
Tanze nach der Musik -
schwingender
ausgelassener
kreiselnder
Musik
rund herum
immer wieder
das Set tanzend
und nach Hause fliegen
mit einem zufriedenen Körper
aber einem weinenden Herz

Aine, 6.01.06

Freitag, 16. Dezember 2005

Vollmondritual für Mutter Erde

Heute um 18.00 Uhr findet es mal wieder statt. Mit leichter Verspätung zwar... Aber was ne echte "Anarchistin der Spiritualiät" ist kann damit leben... (Auch wenn Druide Con das gaaaaarnicht nachvollziehen könnte...) ;)

Zu jedem dritten Vollmond im Jahr werden von eine ganze Reihe von Schamanen, Heilern und Gleichgesinnten auf der ganzen Welt (beispielsweise weiß ich von Gruppen hier in Hamburg, Köln und in Wangelkow/Meck-Pomm, aber auch in Nord-Korea, Navajo-Land (USA), England, der Mongolei, Sibirien, und vielen anderen Ländern...) Rituale zur Heilung unseres Verantwortungsgefühls für die Erde innerhalb ihrer jeweiligen Gemeinschaft durchgeführt. Überall auf der Welt feiern also Gruppen von Menschen für Mutter Erde und stärken wieder unser Verantwortungsgefühl und unsere Liebe für sie....

Wer mag kann sich ja aus der Ferne einklinken oder selbst noch ein kleines, spontanes Ritual planen. Das hieße einfach nur, dass Ihr Euer Ritual Mutter Erde widmet, und vielleicht etwas tut oder darüber meditiert, wodurch Ihr Euch Eurer eigenen Verantwortung für sie bewusst werdet, oder ihr gute Wünsche, Segen oder Gebete schickt oder einfach eine Kerze für sie anzündet und Euch kurz gedanklich mit allen anderen Feiernden Gruppen auf der Welt verbindet, die ähnliches Ziel verfolgen. Dadurch wird ein Netz der Energie und der Liebe über die Erde gespannt werden. Und glaubt mir, auch Ihr werdet davon profitieren...! Es fühlt sich irre an, so verbunden zu sein...!

Letztes Jahr fand das Dezemberritual an gleicher Stelle statt. Einige Tage später schreib ich dieses Gedicht...

Mandala (ungereimt)

Ein Mandala
zeichnen wir auf
Mutter Erde

Resonanz
im Osten,
Intention
im Süden,
Vertrauen
im Westen
und Kraft
im Norden

Der dunkle Wald
umrahmt
die im Mondlicht
eisig-glitzernde
Wiese,
aus der der Nebel,
IHR Atem,
emporsteigt

Auf der Wiese
ein Baumkreis,
nicht mehr vollständig
in dieser Welt,
doch ganz und heil
in der anderen

Ein Kreis aus Menschen,
die sich an den Händen
halten
tanzen, singen
summen, tönen
lachen, leis' weinen
verbinden
Himmel und Erde
oben und unten,
gerade
wie die Bäume
hinter ihnen

Ein Feuer
in der Mitte,
dessen Rauch den
Schmerz der Erde
hinweg trägt,
Gebete und Wünsche
gen Himmel schickt
und die fruchtbare Asche
der Erde dankbar
hinterlässt

Osten
Süden
Westen
Norden

Oben
Unten

Innen

Ein Mandala
zeichnen wir
auf Mutter Erde
und
tief
in
uns

Aine, Hamburg, 3.01.05

Heute wird's sicher auch wieder so schön...! Das Wetter ist herrlich und das bleibt hoffentlich so... Und die Vorbereitungen versprechen ein schönes Ritual...! Würd' mich freuen, zu hören, ob Ihr Euch noch "eingeklinkt" habt...!

Und nächstes Mal sag' ich Euch ein bissl früher Bescheid...! (Sorry, ich trag meinen Kopf grad irgendwo unter'm Arm, oder so...)

Der Hain der Baumkriegerin

Was Aine auf der Grünen Insel treibt...

I lean my body into the bark of the Goddess Tree until my voice becomes one with Hers tumbling into roots and sky (We-Moon-Kalender 2005)

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