Jahreskreisfeste

Freitag, 4. Mai 2007

Beltane in Vorpommern

Ich hatte ein wunderbares verlängertes Beltane-Wochenende in Vorpommern. Herrliche Sonne, stürmischer Wind, Wald, Wiesen, Seen, die Ostsee, Strand, wilde Wellen... Unglaublich nette und für mich sehr besondere Menschen... Ein Tipi, mehrere gemütliche Feuer... Gutes Essen... WAS will ich mehr...? Naja, mir würd' schon was einfallen... *grins* Aber DORT war mir das ganz egal... Ich war wunschlos glücklich... Ja, wirklich...! :)

Ist schon interessant zu sehen, wie sehr ich doch im Moment leben kann, nur um das zu tun, was ich gerade tue, was gerade wichtig ist, was getan werden muss... Wie sehr ich in meiner eigenen Mitte sein und zufrieden sein kann... Ohne "Ich will" und "Ach, könnte ich doch".... Ja, das ist wirklich erstaunlich, oder aber auch nicht... Es ist halt so, dass ich mit meinem Stadtleben hier leider nicht mehr so recht zufrieden bin... Schade, aber war... Der Abschied muss her...! Aber ich schreite ja auch in einem guten Tempo voran und bin zuversichtlich, bald in eine neue Phase einzutreten...

Ende Juni habe ich das Studium hoffentlich fertig. Und dann kann ich anfangen, mich nach nem Job in Irland umzusehen und konkreter zu planen. Und mit einem Bein stehe ich schon in neuen Projekten... Habe meine Ausbildung abgeschlossen, und werde demnächst aktiv mit dem, was ich gelernt habe, mit dem, was meine Fähigkeiten sind und was meine Vision ist nach außen gehen... (Zum Teil dort in Vorpommern... Wie schööön....! hmmmmm....) Ja... Passend zu Beltane steht das zu Imbolc und Ostara Gesäte bereits in voller Blütenpracht und die nährenden, schmackhaften Früchte sind bereits angelegt und fast schon in Sicht... *lächel* Es ist unglaublich, wie's manchmal dann plötzlich so ganz schnell geht... Ja... Heute finde ich ganz schön vieles "unglaublich"... Darüber sollte ich mir mal Gedanken machen....! ;)

Also, ich hoffe, dass mein PC bald wieder funktioniert. Dann kann ich Euch auch ein paar nette Bilder vom Tipi-Aufbau zeigen - eine sehr interessante und lehrreiche Aktion für mich - oder von der schönen Landschaft und den eigenwilligen Orten Vorpommerns... hm... Aber das wird wohl erst was, wenn ich aus Cochem zurück bin. Denn dahin geht's ja bereits am nächsten Mittwoch schon wieder. Zum schönen "Feuer am Waldesrand"... *froi*

Sonntag, 8. April 2007

Ostern - Ostara - Alban Eiler - Frühlingstagundnachtgleiche (21. März)

Der Frühling beginnt und erste Anzeichen sind schon überall zu sehen. Die Bäume tragen Knospen und hier und da erblühen Krokusse, Schneeglöckchen, Märzbecher, Narzissen und die ersten Tulpen. Auch die Weidenkätzchen blühen schon. Der Winter ist kaum noch zu spüren. Die Kraft der Dunkelheit und der Helligkeit sind nun im Gleichgewicht. Von nun an werden die Tage wieder länger als die Nächte sein. Man kann den Wechsel der Kräfte überall in der Natur spüren. Ostara ist die Rückkehr des Lebens, die „Wiederauferstehung der Natur“, was auch schon gleich die stark symbolisierte Bedeutung des Festes im Christentums erklärt.

Eier als Symbole

Ostara ist auch das Fest der Fruchtbarkeit. Der heute verbreitete Brauch, Ostereier zu bemalen oder zu verschenken, entstammt der heidnischen Tradition, denn Ostara wird mit Eiern, den Symbolen der Fruchtbarkeit und des werdenden Lebens, gefeiert. Heute färbt man Eier in allen Farben der Natur. Die Farben lassen sich mit einfachsten, natürlichen Mitteln selbst herstellen. Zwiebeln färben bräunlich-gelb, Rote Beete oder Holundersaft rot, Rotkohl hellblau und Heidelbeeren intensiv blau. Früher färbte man die Eier einfach rot, in der Farbe des Blutes, was diese Symbolik noch unterstützte. Denn wenn die Göttin ihren roten Aspekt entfaltet, wird sie auch fruchtbar und schließlich Mutter. Und die germanische Göttin Ostara, oder auch Eostra, gilt als die Göttin der Morgenröte, des Ostens und des Frühjahrs, die gerade zu ihrem roten Aspekt erwacht.

Die Göttin Ostara

Ostara ist dieses Fest, nicht nur dem Namen nach eindeutig geweiht. Sie war die Tochter Friggs und Wotans, und Schwester des Gottes Thor/Donar, welcher laut germanischer Mythologie gegen die Eisriesen des langen Winters kämpfte und diese besiegte, so dass Ostara Einzug halten konnte. Die Osterfeuer heute gehen auf diese alte Sage zurück, denn das Verbrennen einer Puppe die den „Winter“ darstellt, ist ja heute noch üblich. So werden also immer noch, jedes Jahr auf’s Neue, die „Eisriesen“ von der Erde vertrieben und die Wärme und Helligkeit der Feuer erweckt neue Lebensfreude in den Menschen und Fruchtbarkeit für ihre Felder. Auch die Tradition des Karnevals steht mit dieser Sage in Zusammenhang. Mit hässlichen Verkleidungen wollten die Menschen früher ursprünglich ebenfalls die „Dämonen des Winters“ vertreiben.

Heilige Hasen

Ostaras heiliges Tier, ihr Totem und ständiger Begleiter und Beschützer war ein Hase. Auch der Hase ist ein Symbol der Fruchtbarkeit. Er ist, wie die Menschen, das ganze Jahr über fruchtbar und vermehrt sich laufend. Interessant ist auch, dass Hasen so schnell auftauchen und wieder verschwunden sind, dass ihnen nachgesagt wird, sie hätten einen besonderen Draht zur Anderswelt, und würden ständig zwischen dieser und unserer Welt im Hier & Jetzt wechseln. Man kennt diesen Mythos sehr gut aus Lewis Carrols’ Geschichte von „Alice im Wunderland“, die auch einem weißen Kaninchen durch seinen Bau in die Anderswelt folgt. So verkörpert also der Hase, oder das Kaninchen, auch die Wiederkehr, die Regeneration, die Heilung und das Gleichgewicht der Kräfte. Der Hase hat so einen guten Kontakt zur großen Göttin, dass sein Bild sogar auf der Oberfläche des Vollmondes erscheint. Sowohl die nordischen Völker, als auch die Indianer meinten, nicht ein Gesicht, sondern einen springenden Hasen zu erkennen.

Wasser und Brunnen

Übrigens wurde dieses Fest von je her als Vollmondfest gefeiert, und es ist tatsächlich das einzige der ins Christentum übernommenen Feste, das immer noch nach der Mondphase festgelegt wird. Ostersonntag ist immer der erste Sonntag, der dem ersten Frühlingsvollmond folgt. Ein anderer Brauch, der schon dem heidnischem Brauchtum entstammt, ist das Holen des Ostarawassers (Osterwassers), welches besondere Heilkräfte haben und das Haus und die Familie vor Unglück schützen soll. Man schöpfte es am frühen Morgen des Ostaratages, möglichst während des Sonnenaufgangs, gegen den Strom aus einer natürlichen Quelle, wobei man einen Weidenzweig mit auf den Weg nahm. Den Weidenzweig steckte man dann dort in den feuchten Boden, wurzelte er dort und schlug nach einiger Zeit aus, deutete man dieses ebenfalls als gutes Omen für das weitere Jahr. Während des Schöpfens, bis man das Wasser sicher nach Hause gebracht hat, sollte man kein Wort sprechen. Auch im Christentum wird dieser Brauch auf ganz ähnliche Weise zelebriert. Das Wasser wird nun am Morgen des Ostersonntags geschöpft und nach Möglichkeit in der Kirche gesegnet. Kinder die an diesem Tage mit dem Osterwasser getauft werden, sollen in Gottes Gnade besonders begünstigt sein.

Wasser hat für das Ostara-Fest sowieso eine herausragende Bedeutung. Ein Bad in einem fließenden Bach am Ostaramorgen soll ewige Jugend verleihen und vor Krankheit schützen. Die Tradition in Dankbarkeit für das lebensspendende Wasser Osterbrunnen zu schmücken gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schottland ist dieses üblich. Junge Menschen im heiratsfähigen Alter übernehmen das Schmücken mit verschiedenen immergrünen Zweigen und bereits erblühten Kätzchen, aber auch Frühlingsblumen oder Eiern traditionsgemäß, denn das Schmücken selbst soll schon ihre Fruchtbarkeit und Reife begünstigen. Es gibt auch den Glauben, dass junge Mädchen in den frühen Stunden des Ostersonntags, ihren zukünftigen Ehemann im Wasserspiegel des Dorfbrunnens erblicken können.

Alban Eiler und Vögel

Die Kelten nannten dieses Fest „Alban Eiler“, was „Vogelfest“ bedeutet. Die alten Kelten beobachteten am Morgen dieses Tages den Himmel, um zurückkehrende Zugvögel zu erspähen. Sahen sie welche, war dies ein gutes Omen für das weitere Jahr. Auch sonst spielen Vögel eine große Rolle für dieses Fest, nicht umsonst sind Küken und Hühner ebenfalls ein Symbol des Festes.. Sie beginnen im Frühling wieder mit dem Eier legen, und dieses ermutigte die Menschen, dass es nun wieder heller und wärmer würde. Früher liefen Hühner natürlich frei herum, weshalb man die Eier auch erst einmal suchen musste, bevor man sie am Ostara-Tag verzehren konnte.

Die Erle – der Baum der Ostarazeit

Nach Robert Ranke-Gravis und seiner Wiederherstellung des Ogham-Kalenders, fällt Ostara in den Monat der Erle (Fearn). Dieser geht vom 18. März bis zum 14. April. In dieser Zeit blüht die Erle, so ist es also "ihre Zeit". Wenn sie geschnitten wird, scheint es nach einiger Zeit als würde sie karmesinrot bluten, wie ein Mensch. So wird sie dem Feuer zugeordnet, und dieses vermag es, die Erde vom Wasser zu trennen, und löst so die Esche nach der Zeit der Überschwemmung ab. Es ist tatsächlich so, dass die Erle dem Wasser strotzt, obwohl sie dieses liebt, und bevorzugt an Ufern und in Feuchtgebieten wächst. Ihr Holz wurde in sumpfigen Gebieten oft für Pfähle benutzt, auf denen Häuser gebaut wurden. Sogar Wasserleitungen wurden aus ihrem Holz hergestellt. Die Erle trägt nun die Menschen und ihre Häuser in die trockneren Zeiten des Jahres.

In der keltischen Mythologie wird der Bezug zum Feuer ebenfalls hergestellt. "Gwern" (Erle), Neffe von Bran, wird in einem Erntefeuer verbrannt. In Irland gibt es noch immer den Glauben, dass das Fällen einer heiligen Erle dadurch vergolten würde, dass dem Fäller das Haus abbrenne. Es gibt noch einige andere Mythen, in denen Erlen eine Rolle spielen. In der Nähe von Erlen halten sich auch Naturwesen besonders gern auf.

Interessant ist auch noch der Bezug der Erle zur Milch. Traditioneller Weise wurden auch Milchkübel aus ihr hergestellt. Milch nun wieder ist ja sehr wichtig für das Leben von Säugern, gilt als Nahrung und Quelle der Lebenskraft schlechthin. So spricht das keltische Kenning des Wort-Ogham von Aonghus bei der Erle auch vom „Hüter der Milch“. Es kommt nicht von ungefähr, dass man die Erle für diesen Zweck nutzte, denn die Erle verkörpert eben diese lebensspendenden Energien. Sie spricht das Mütterliche, aber auch das Sinnliche in den Menschen an, die sich mit ihr verbinden, was wiederum, wie auch ihr karmesinrotes Blut, den Bezug zur roten Muttergöttin herstellt. Morainn und Cuchulain hingegen schaffen in ihren Wort-Oghams den Bezug der Erle zum Kampf gegen den Winter. Sie nennen sie „Schild der Krieger“ und „Schutz des Herzens“.

Tipps zum Feiern

Feiern kann man dieses Fest natürlich mit Eierspeisen, Hefebroten in Gebildeformen (Hasen, Zöpfe, Spiralen, Eier), frischen Salaten, Blütensalaten (Löwenzahn, Gänseblümchen) und vor allem auch mit grünen Speisen, wie Spinat- oder Frischkräutergerichten. Ostara ist das erste Fest des Jahres, das unbedingt im Freien stattfinden sollte. Am besten macht man einen ausgedehnten Spaziergang und sucht sich einen schönen Fest- oder Ritualplatz in der Natur. Dort kann man den Kontakt zur erwachenden Natur suchen, Kontakt zu Elementarwesen und den Kräften der Erde, die nun auch verstärkt wieder hervortreten. Vielleicht macht man ein kleines Picknick, und vergisst dabei auch nicht, den Wesen der Natur ein kleines Opfer zu bringen. Einige Scheiben Brot vielleicht, ein kleines Gebildegebäck, oder auch eine Hand voll Kräuter und ein Schälchen Milch. Man könnte versuchen, Kontakt zu einer Erle aufzunehmen und ihre besondere Kraft zu spüren, die das dritte Auge öffnet und mediale Fähigkeiten begünstigt. Zu einem richtigen Fest gehört ein Ostarafeuer natürlich unbedingt dazu, über das man auch springen kann, was die Fruchtbarkeit hervorruft.

Zu den rituellen Tätigkeiten des Festes gehört es aber auch, die Erde für die bevorstehende Gartensaison vorzubereiten, Pflanzen auszusäen, oder bereits gekeimte Sämlinge zu umhegen. Hat man zu Imbolc noch keinen symbolischen Samen für das eigene Leben auswählen können, ist nun immer noch Zeit dazu. Hat man seine persönliche Saat schon ausgebracht, schaut man sie sich nun genauer an. Ist sie schon gekeimt? Was braucht sie vielleicht, um zu keimen, oder um stärker zu werden? Es ist die Zeit um Pläne zu schmieden, sich an Personen oder Versprechen zu binden, Gedanken, Träume und Wünsche zu äußern und sich vorzunehmen, sich diese bestmöglich zu erarbeiten.

Entnommen von meiner in den Jahren 2002 - 2005 entstandenen ersten Homepage "Aines Lisheen", die ich heute, am 08.04.07 offline setzte.

Samstag, 3. Februar 2007

Brigid....!

Imbolc, Lichtmess, Fest der Pläne, Intentionen, der langsam sich regenden, erwachenden Kräfte....! Feiert's schön, so wie ich heut' Abend, auf dass es ein gutes Jahr werde...! Und bewundert die wunderbare Mondin, die fast noch voll ist....! :))

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Sleeping Spring - Tara von Noreen Walshe

Donnerstag, 1. Februar 2007

Das Erdenkind

Ein Tipp zum Imbolc-Feste: Das Imbolc-Erdenkind ist online...! Falls jemand das Erdenkind noch nicht kennen sollte - es handelt sich hierbei um ein Naturreligiöses Online-Magazin, welches in Gemeinschaftsarbeit vieler netter Menschen erstellt wird. Herausgegeben wird das Erdenkind von Jibril, unserer Sturmkrähe, während Favonia nun seit circa einem Jahr Chefredakteurin und Lay-Outerin des Magazins ist und ihre Sache einfach grandios macht...! Danke, liebe Favonia...!

Von meiner Wenigkeit ist im Imbolc-Kindl ein Artikel über den wunderbaren, kraftvollen "Brigits Garden", den ich Anfang des Jahres in Irlands County Galway entdeckte und besuchte, zu lesen...! Und auch sonst sind viele spannende, auf die Jahreszeit bezogene Artikel, Rezepte, Buchvorstellungen und anderes im Heft zu finden...!

erdenkindbanner

Auf's Banner klicken, weiterklicken, weiterklicken, und dann gewünschte Ausgaben einfach als pdf-Dateien herunterladen und entweder ausdrucken oder auf'm PC lesen. Die ausgedruckten Versionen haben eine tolle Qualität (wenn der eigene Drucker selbiges zu leisten vermag)...! Viel Spaß beim Lesen...!

Montag, 15. Januar 2007

Was dieses Jahr mir verspricht...

Es wird mit Sicherheit ein spannendes Jahr, das bereits im Vorraus viel verspricht und viel Neues bringen wird...! :))

Die Jul- und Rauhnachtsorakel (Findhorn-Engelkarten und geknackte Walnüsse) haben mir gesagt, dieses Jahr stehe unter dem Stern der Liebe. Allerdings bräuchte ich gerade in der Liebe Geduld...! *ürks* Geduld...! Meine Lieblings-nicht-vorhandene-Eigenschaft....! *kicher* Naja, was soll's...? Wenn DAS also das Thema sein soll....?! hmpf...

In der Gesundheit, wurde mir gesagt, sei Stillstand angesagt... Naja, da ich glaub ich relativ gesund bin - bis auf Ferritin-(Eisen-)werte im zweistelligen Minusbereich und ein paar andere (zum Teil damit im Zusammenhang stehende) Zipperlein - soll mir das recht sein, wenn das damit gemeint ist... Obwohl, es wäre natürlich auch nicht schlecht, wenn sich diese Problemchen in der nächsten Zeit mal verziehen... Insofern werde ich die Annahme dieser Karte glaub ich verweigern. :))

Ja, und meine Veränderungen im privaten Bereich, inklusive Studienabschluss und Übersiedlung nach Irland werden mir Kraft geben.... Oder werden sie Kraft brauchen...? hmmmmm... Vermutlich beides...?! Erst das eine, dann das andere...?! Oder beides gemischt...?! Sicherlich... Außerdem tauchte immer wieder das Stichwort "Gute Zeit zum Reisen" auf... Das passt mir immer....! hihi...

Außerdem stehen so einige Fortbildungen und praktische Erfahrungen in mir wichtigen beruflichen Bereichen auf dem (konkreten) Plan, auf die ich mich riesig freue, und die mich auf meinem persönlichen Weg mit Sicherheit ein Stückchen vorantreiben... Wie ein Segelschiff den Wind nutzen, aber mir nicht die Segel von ihm "zerreißen" lassen... Eine weitere Aussage der Orakel für 2007... So soll es sein...!

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Happy Yuletide

Ich wünsch' Euch allen, die Ihr mir hier im Hain dann und wann nen Besuch abstattet, ein wunder-volles Julfest und eine herrlich-festliche Weihnachts- und Rauhnachtszeit....!

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Scherenschnitt "Jul"
Dezember 2006
by Aine

Eure Baumkriegerin

Sonntag, 17. Dezember 2006

Baumkriegerins Basteleien

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Mehr über meine Scherenschnittkarten im Blog der "Feuerweiber" und in des Zauberweibs neuem Gemeinschaftsblog "Magisches Basteln"...!

Mittwoch, 25. Oktober 2006

Trancehaltungen und das neue Jahr...

Naja... Der neue Jahreskreis halt...! Der "neue"...? Auch komisch, wenn doch ein Kreis eigentlich gar keinen Anfang und kein Ende hat...?! Egal... Das Leben ist schließlich voller Anfänge und Enden... Und somit wohl auch der Kreis... Alles ne Frage der Betrachtung... *philosophier und sinnier*

Wie auch immer... Das "keltische Jahr" neigt sich also dem Ende zu...! Samhain steht mal wieder vor der Türe... Wie schnell das immer geht...!? Nächsten Dienstag ist es soweit... Zumindest wenn man nach dem Kalenderdatum geht, was ich bei diesem Fest irgendwie gern tu'....! Es liegt was in der Luft, am 31. Oktober, soviel steht fest...! Aber es ist auch dieser Mond... Seit dem Neumond am Sonntag geht's bei mir ganz eindeutig schon "rund", was den Abschluss des Jahreskreises angeht...

Am Sonntag habe ich in Nürnberg nämlich einen Workshop zum Thema "Trancehaltungen" besucht. Und ich muss sagen, nach aller Skepsis, ob das denn "nötig" sei, wo ich doch alles auch auf meine "normale" Art bereisen kann, hat mich das Erlebnis echt überzeugt und mich zu der Auffassung gebracht, dass es wirklich aufjedenfall in Erwägung zu ziehen ist, weitere Haltungen auszuprobieren, und anzunehmen, dass diese tatsächlich doch nochmal eine Bereicherung für den schamanischen Weg sein könnten... Ich hatte zwar schon mal eine Trancehaltung ausprobiert, aber das hat mich nur in Maßen beeindruckt, damals... Allerdings war es auch zu einer Zeit, als ich gerade das erste Zehlein auf meinen jetzigen Weg vooooorsichtig auftippte...

Jedenfalls machte ich mit der Haltung, die ich ausprobierte, sehr schöne Erfahrungen und hatte ein wirklich beeindruckendes Erlebnis in der Anderswelt... Es passte zu dieser Zeit, und ich denke, dass es mir helfen wird, nun wirklich einiges zum Abschluss zu bringen und anderes für den nächsten Jahreskreis anzupacken...! Da steht auch noch so einiges an, was noch stärker ins alltägliche Leben gebracht werden will...! Garnicht so einfach alles... *seufz* Ich werde berichten....! ;)

Montag, 18. September 2006

Kunst-Wandeln zu Erntedank

Eindrücke von der Veranstaltung "Die Kunstwandler 2006" am Sonntag den 17. September im ehemaligen Botanischen Garten "Planten un Blomen" in Hamburg, organisiert von Mia Klingenberg...

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Die "Treehuggers" von Tino Bittner umarmten die Bäume und luden zum Nachahmen ein...! Putzige Wesen...! Die waren der Baumkriegerin sympathisch....! hihi...

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Ein Ausschnitt des Erntedank-Mandalas, das in einem von Mia Klingenberg geleiteten Ritual gegen 12.00 Uhr mittags von zahlreichen Händen gelegt wurde, und sich im Laufe des Tages weitergestaltete und veränderte...

Im Feuerweiberblog findet Ihr noch mehr Fotos von dem Mandala...! Und vielleicht berichtet Berkana dort - oder auch in ihrem persönlichen Blog - ja noch über das Ritual, bei dem ich leider nicht dabei sein konnte...?!

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Schwangeren Portraits in den Bäumen, von Vivian M. Thrull. Für mich waren's ja Göttinnen... Aber wie Berkana und ich uns dann erlaubten festzustellen: Ist nicht jede Frau eine Göttin....?! ;)

Mandalas für die Erde

Große Mandalas, die aus vielen schönen Naturmaterialien auf den Boden gelegt werden, sind eine wunderschöne Art, Rituale für Mutter Erde, ihre Energien und ihre Wesen abzuhalten. In Jahreskreisritualen, Dankesritualen und besonders auch in Erdheilungsritualen können sie toll zum Einsatz kommen.

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Tara-Sonnenwendmandala 2005
by Rain


Die Kreativität der am Mandala beteiligten Menschen, die Liebe und Aufmerksamkeit, die sie in die Gestaltung des vergänglichen Kunstwerks hineinlegen, und letzendlich natürlich die Schönheit und Energie des fertigen Mandalas, sind der Erde und ihren Wesen Geschenk und Heilung.

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Tara-Sonnenwendmandala 2006
by Aine


Es gibt viele Möglichkeiten ein Mandala zu legen. Man kann es nach einem bestimmten Plan legen oder sich spontan vom Ort inspirieren lassen. Man kann es aus Materialen bauen, die man direkt am Ort findet (Erde, Äste, Stöckchen, Blätter, Steine... Oder am Strand Muscheln, Schnecken und Sand...), Materialien wie farbigen Sand, bemalte Muscheln oder Steine benutzen, oder auch die Leute, die sich am Ritual beteiligen bitten, Opfergaben (wie Blumen, Blüten, Getreide, Mehl, Zapfen, Muscheln...) für die Erde mitzubringen. Natürlich können auch alle Sachen miteinander kombiniert werden...!

Die Tara-Sonnenwendmandalas 2005 und 2006 beispielsweise bestanden zwar hauptsächlich aus bemalten Muscheln, wurden aber durch Opfergaben, Gaben des Ortes und all mögliches anderes Zeugs, das zusammenkam, ergänzt.

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Tara-Sonnenwendmandala 2006
by Aine


Auf Tara wurden die Mandalas, kaum fertiggestellt, wieder rituell zerstört, wie es im Buddhismus auch der Fall ist. Das Zerstören des Mandalas soll die Energie der Kreativität frei setzen und in der Umgebung verteilen. Auch soll unser Herz sich nicht an Dinge heften, und so lässt man das Kunstwerk am besten sofort wieder los, sobald man es erschaffen hat... Die Erde und ihre Wesen haben es gesehen und werden sich daran erinnern...! Und WIR uns sowieso...! (Natürlich kann man das Mandala auch liegen lassen, wenn der Ort sich dafür eignet...!)

For more mandalas by Dean Mulroy and Solas Art klick here...!

I lean my body into the bark of the Goddess Tree until my voice becomes one with Hers tumbling into roots and sky.

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