Geschichten - Anekdoten

Sonntag, 21. Mai 2006

Das Wesen des Geldes

Ich hatte am letzten Mittwoch gerade eine kleine Unterhaltung mit dem Wesen des Geldes. Ich hatte da auch tatsächlich ein paar Wünsche.... *zwinker* Aber ich habe es auch einfach mal kennen lernen und mit ihm Freundschaft schließen wollen. Dabei hat es mir so nebenbei gesteckt, dass es sehr zufrieden ist, wenn es einfach in Bewegung bleiben und fließen kann... Rund um die Welt, hierhin und dorthin und im Kreis... Man solle dafür sorgen, dass es im Fluss bleibt, dann komme es auch gern immer zu einem zurück... *grins*

Okay, so ist das also... Ich gebe mir größte Mühe, das was ich habe fließen zu lassen... *grins* Nur keine Scheu...! Vertrauen ist gefragt...! Vertrauen in das Wesen des Geldes....! (Eigentlich hatte ich das schon immer... Was'n Glück...!)

Tja, was soll ich sagen... Ich bekam gleich ein gutes Job-Angebot für die Ferien, was dringend nötig war, damit's weiter "fließen" kann... (Bei meinem normalen Job sind im Sommer immer 6 Wochen Sommerferien, was schwierig ist, weil ich auf Honorarbasis bezahlt werde und in den Ferien nix kriege...) Außerdem hab ich nen Flyer in die Hand gekriegt, auf dem ein Flohmarkt gleich hier um die Ecke angekündigt ist, und ich hab doch den ganzen Keller voll mit Zeug und könnte ruhig noch mehr ausmisten...! Sicher ein Zeichen...!

Und zu guter Letzt bekam ich am Donnerstag auch noch nen kleinen bestätigenden Hinweis per Kalenderblatt:

"Zum Geld habe ich immer ein herzliches Verhältnis gehabt: Ich mag es, aber ich lasse ihm auch die Freiheit, wenn's weg will." (Irmgard Keun)
Wenn das nicht ein positives Zeichen ist, oder....? :))

Sonntag, 12. Februar 2006

Eine Begegnung mit dem Tod

Gestern begegnete mir der Tod.
Ich spürte seine knochige, kalte, aber sanfte Hand auf meiner linken Schulter und wendete meinen Kopf in die Richtung des kalten Hauchs, den ich an meinem Hals spürte.
Da stand er. In einem schwarzen, weiten Gewand, einen großen schwarzen Schlapphut tief ins Gesicht gezogen. Der Tod selbst.
"Guten Tag, Gevatter Tod", sagte ich, und "Lass mich Dir ins Gesicht schauen." Da zog er seinen Hut aus dem Gesicht, und ich sah seinen knöchernen, skelettenen Schädel... Ich wunderte mich selbst, dass ich nicht erschrak... Ich war ganz ruhig und schaute ihn mir genau an... "Gevatter Tod, genauso hab' ich mir Dich immer vorgestellt", sagte ich. Er lachte leise und freundlich und drückte mir sacht die Schulter.
"Aber warum zeigst Du Dich in dieser Gestalt...? Du scheinst mir so sanft und freundlich zu sein... Aber wenn die Menschen Dich SO sehen, dann ist es doch kein Wunder, dass sie solche Angst vor Dir haben...?!" sagte ich, und legte meinen Kopf schräg auf seine knochige Hand während ich versonnen vor mich hinstarrte...
"Weißt Du, ich bin der Tod. Und der Tod ist nun mal kein "Kuscheltyp". Ich bin die Wahrheit. Ich bin die Nacktheit. Mit mir gibt es nichts zu diskutieren oder zu verhandeln. Ich mache den Menschen nichts vor. Und beschönigen möchte ich auch nichts. Ich bin so, wie ich bin. Und so müssen die Menschen mich nehmen. Ich bin ihr Gevatter. Ihr Pate. Ich bin der Tod."
Der Tod sprach ganz sanft und liebevoll und ich hörte ihm gerne zu. Er sprach noch über dies und das und gab mir so manchen guten Rat. Stundenlang hätte ich ihm zuhören können, so angenehm war seine klare Stimme. Ewig hätte mein Kopf auf seiner Hand ruhen können, so voller Wärme war seine kalte Berührung.
Aber er sprach: "Gehe zurück und berichte den Menschen von meinem sanften Wesen. Damit sie durch meine knöcherne, düstere Gestalt hindurchzuschauen lernen. Damit sie keine Angst mehr vor der Wahrheit haben. Gehe zurück, denn Deine Zeit, mit mir zu gehen, ist noch nicht gekommen."
Ich bat ihn um einen letzten kurzen Tanz und schwebte dann minutenlang mit ihm über's Parkett... Wir waren des perfekte Paar, er und ich... Aber dann schlug die Turmuhr Zwölf... Und ich wusste, ich musste gehen... Der Zauber würde enden... Ich gab ihm noch einen letzten, flüchtigen Kuss auf die knöcherne Wange... Und riss mich los, von diesem faszinierenden, sanften, so attraktiven Mann.... Dem Gevatter Tod...

Von Aine, nach einer wahren Begebenheit am 11.02.06

Sonntag, 5. Februar 2006

Vom Geschichten-Erzähl-Workshop mitgebracht

Heute gehört, gelernt und herzlich gelacht:

Ein ungeborenes Zwillingspaar unterhält sich im Bauch der Mutter.
"Also, ICH glaube ja nicht an ein Leben nach der Geburt!" sagt das eine Kind.
"Aber dafür wachsen wir doch überhaupt nur!" sagt das andere Kind.
"Aber sag mal, wie sollen wir denn essen und herumlaufen, außerhalb des Bauches? Die Nabelschnur ist doch viel zu kurz dafür, oder? Nee, nee, ich glaub' das ja nicht, dass das gehen soll."
"Vielleicht essen wir dann ja einfach ganz anders und brauchen keine Nabelschnur mehr, das kann doch sein."
"Wie soll denn das bitte gehen?"
"So genau weiß ich das auch nicht, aber unsere Mutter wird schon dafür sorgen und uns helfen."
"Ja, jaaaaaa... Die Mutter! Wer soll DAS denn sein? Hast Du sie jemals gesehen, diese Mutter? Hat jemals irgendjemand sie schon gesehen? Also, ich nicht. Du glaubst aber auch dummes Zeug!"
"Nein, ich habe sie noch nicht gesehen. Aber ich fühle irgendwie, dass sie überall um uns herum ist. Und wenn Du gaaanz still bist, kannst du sie manchmal sogar lachen oder singen hören... Pssssssst....."

Image Hosted by ImageShack.us

Samstag, 17. Dezember 2005

Über unsere Verantwortung für die Erde

Gaia (von Jostein Gaarder)

Meine Eltern waren am 29. Februar zu einem Fest eingeladen, das fast die ganze Nacht dauern sollte. Ich hatte gesagt, dass ich keinen Babysitter brauchte. Ich hatte alle Lampen in der Wohnung eingeschaltet und die Telefonnummer hing an der Pinnwand. Aber trotzdem hatte ich Angst.

Zuerst setzte ich mich mit zwei Flaschen Limo, ein paar Berlinern und Kartoffelchips vor den Fernseher. Ich sah Berichte aus dem ganzen Land, danach wurde ein Fernsehkrimi angekündigt. Den wollte ich aber nicht sehen, weil ich ja allein war. Auf die anderen Kanäle hatte ich auch keine Lust, ich wusste einfach nicht mehr, was ich machen sollte. Ich holte mir das Weltraumlego und machte mich an die große Raumstation. Aber auch das fand ich ein bisschen unheimlich, jetzt, wo der Mond durch alle Fenster in die Wohnung schien. Es war Schalttag und es war Vollmond. Vollmond gibt es jeden Monat einmal, einen Schalttag haben wir nur alle vier Jahre. Ich versuchte auszurechnen, wie oft beides gleichzeitig passiert, aber diese Rechenaufgabe war so schwer, dass ich lieber auf mein Zimmer ging und mich ins Bett legte. Ich war schon fast eingeschlafen, aber dann glaubte ich, irgendwo ein Weinen zu hören. Ich ging wieder ins Wohnzimmer. Dort war der weiße Teppich in Mondlicht getaucht.

Ich setzte meine Brille auf, holte die Fernbedienung aus dem Bücherregal und schaltete den Fernseher ein. Weil ich den Krimi nicht sehen wollte, wechselte ich auf Videotext. Ich klickte mich durch ein paar Seiten. Plötzlich sah ich auf dem Bildschirm meinen eigenen Namen. »CLEMENS!«, stand dort. »DU MUSST AUF KANAL 8 UMSCHALTEN! DA BIN ICH!« Ich kapierte überhaupt nichts mehr, aber ich wechselte brav auf Kanal 8. Dort sah ich ein Mädchen in meinem Alter. Sie sah aus, als ob sie gerade geweint hätte.

"Hallo" sagte sie. "Du bist doch Anders, oder?"
Ich hielt es für ein ganz normales Fernsehprogramm, auch wenn sonst nie etwas passierte, sooft ich Kanal 8 einschaltete. Deshalb gab ich keine Antwort.
"Du musst mit mir sprechen, Anders", sagte sie jetzt.
Na gut", sagte ich ziemlich leise.
Jetzt sah ich das ganze Mädchen. Sie stand vor einer riesigen Müllhalde. Sie war bestimmt arm, denn ihre Kleidung war arg zerlumpt. Ich sah, dass sie Tränen in den Augen hatte. Trotzdem lächelte sie listig.
Tränen und Lächeln auf einmal. Das war ungefähr so wie Sonnenschein, wenn es regnet.
"Wie heißt du?, fragte ich.
"Ich heiße Gaia."

Sie hatte zwei tiefe Lachgrübchen in der Wange.
Gaia... Von meinem Vater wusste ich, dass die Erde auf Griechisch so hieß, aber ich hatte keine Ahnung gehabt, dass es auch ein Mädchenname war.
"Das ist ein griechischer Name, glaube ich", sagte ich. "Ich habe übrigens auch einen griechischen Namen. Anders kommt von Andreas, und das bedeutet einfach nur Mann."
Ich weiß nicht, warum ich das alles erzählte, ich war eigentlich nicht daran gewöhnt mit Mädchen zu sprechen. Und schon gar nicht mit solchen, die plötzlich bei fremden Leuten aus dem Bildschirm schauten.

"Wo wohnst du?", fragte ich.
"In der Milchstraße natürlich."
Jetzt lächelte sie wieder, aber dieses Lächeln war auch ein bisschen traurig.
"Ich auch, Anders Nitter, Kloverveien 3, Oslo, Norwegen, Europa, Erde, Milchstraße..."
"Du meine Güte, das ist doch eine viel zu lange Adresse. Weißt du nicht, dass alle Menschen in einem winzigen Häuschen an einer langen Straße namens Milchstraße wohnen?"
"Jetzt machst du Witze!"
"Nein. Das ist wirklich wahr!"

Sie schaute aus schwarzen, ernsthaft leuchtenden Augen zu mir hoch. Es war seltsam, dass ein Mädchen mit so weißer Haut so dunkle Augen haben konnte.
"Warum bist du so weiß?", fragte ich.
Sie fuhr zusammen. "Nach Wissenschaft darfst du mich nicht fragen, Anders."
"Warum ist deine Haut so weiß, meine ich."
"Weil ich krank bin. Wusstest du das nicht?"
"Was fehlt dir denn?"
"Es heißt... Umweltverschmutzung. Wusstest du das auch nicht?"
Sie warf den Kopf in den Nacken und zeigte auf die große Müllhalde im Hintergrund. Sicher hatte die sie so krank gemacht.
"Du hast mir immer noch nicht gesagt, wo du nun eigentlich wohnst."
"Kapierst du denn gar nichts? Du bist offenbar genauso blöd wie alle anderen...."
Sie setzte sich auf eine verdreckte Tonne und schlug die Hände vors Gesicht.
"Gaia!", sagte ich. Aber sie antwortete nicht. "Gaia!", rief ich laut, ich hatte Angst, sie könnte verschwinden.
Endlich schaute sie mich wieder an.
Sie war so schön, dass ich den Blick gar nicht von ihr abwenden konnte. Aber das machte ja nichts, sie konnte mich doch bestimmt nicht sehen.

Auf diese Weise war mir noch nie ein Mädchen aufgefallen. Bei Gaia war ich froh und traurig zugleich.
Dann fiel mir ein Film ein, den ich vor langer Zeit gesehen hatte. In diesem Film waren plötzlich Marsmenschen im Fernsehen aufgetaucht. Und Gaia hatte doch behauptet, in der Milchstraße zu wohnen...
"Bist du vom Mars oder so?", musste ich deshalb fragen.
"Unsinn!", sagte sie gereizt. "Du vielleicht, Anders?"
"Ich?"
"Naja, nicht gerade vom Mars. Du bist von der Erde, aber es ist eigentlich egal, wie wir den Planeten nennen, auf dem wir wohnen. Wichtig ist, dass wir ihn lieben."
Jetzt musste ich lachen. Aber irgendwie hatte sie auch Recht. Es war auch nicht merkwürdiger, ein "Marsmensch" zu sein, als ein "Erdmensch".
"Warum willst du mir nicht verraten, wo du wohnst?", fragte ich noch einmal.
"Weil ich überall wohne. Ich wohne zum Beispiel hier."
Sie zeigte auf die riesige Müllhalde.
"Hast du keine Eltern?"
Sie nickte geheimnisvoll.
"Und kümmern sie sich nicht um dich?"
Sie schüttelte den Kopf und schien losweinen zu wollen.
"Warum nicht?"
"Weißt du das nicht? Weil es zu viele sind."
"Mit Sicherheit nur zwei!"
Wieder schüttelte sie den Kopf.
"Alle Menschen auf der Erde sind meine Eltern. Aber wenn so viele auf mich aufpassen sollen, fühlt sich keiner richtig verantwortlich."
Sie starrte zu mir hoch.
"Vielleicht muss ich deshalb bald sterben!"
Ich verstand so gut wie nichts, ich wusste nur, dass dieses Mädchen mir Leid tat.
"Ich bin doch Gaia", sagte sie nun. "Verstehst du das nicht?"
Ich machte mich an meiner Brille zu schaffen, weil ich nicht wusste, was ich darauf antworten sollte.

"Die Brille steht dir wirklich gut", sagte sie und ich fuhr zusammen.
"Aber du kannst mich doch nicht sehen, du bist doch nur im Fernsehen."
"Ich kann dich sehen und hören, Anders."
"Kannst du aus dem Fernseher herauskommen?"
Sie strich sich die Haare aus der Stirn.
"Sicher, ich bin doch überall. Ich bin in den Blumen und Bäumen und Seen und Flüssen. Und da bin ich am schlimmsten krank."
"Und wenn du nicht im Fernsehen bist, bist du dann ein normales Mädchen?"
Jetzt lachte sie.
"Ich bin Mädchen und Junge, das kannst du dir doch denken. Ich bin auch erwachsen. Ihr alle zusammen seid doch ich."
"Das klingt seltsam."
"Es ist viel seltsamer, dass ihr das nicht versteht, und es ist außerdem schrecklich traurig. Wenn ihr bloß fassen könntet, dass ihr ein einziger lebender Organismus seid, dann würdet ihr nicht so viel Gift in der Natur lassen. Schließlich vergiftet sich doch niemand freiwillig selber."

Jetzt stand sie auf und lief vor der Müllhalde hin und her. Ich sah, dass ein leichter Wind wehte, denn ihre Haare bewegten sich. Sie schien zu frieren.
"Du bist so schön", sagte ich.
"Früher war ich viel schöner."
"Ach..."
"Schau mal!", sagte sie plötzlich und kletterte auf die Müllhalde. Als sie oben stand, zeigte sie auf eine große Stadt. "Siehst du den gelben Dunst da über der Stadt?"
Jetzt hatte sie mir den Rücken zugekehrt.
"Ja", sagte ich laut. "Natürlich sehe ich den."
"Das ist Gift", sagte Gaia. "Siehst du auch die Bäume da unten?"
"Sicher", antwortete ich fast wütend, denn die Bäume sahen nicht gerade gesund aus.
"Die sind schon fast tot. Die Luft hier ist so verschmutzt, dass sie nicht mehr atmen können..."
Sie drehte sich wieder zu mir um. Sie schien aus dem Fernseher heraus und zu mir ins Zimmer zu blicken.
"Siehst du, dass draußen Vollmond ist, Anders?"
Ich nickte. "Heute ist Schalttag und Vollond zugleich."
"Wenn du auf dem Mond stehen und mich als glitzernde Perle hoch oben am Himmel sehen könntest, dann würdest du verstehen, dass ich genauso lebendig bin wie du...."
"Ich verstehe es schon jetzt", sagte ich rasch. "Jetzt habe ich es verstanden."
"Wenn du ein gutes Fernglas hättest, dann würdest du auch sehen, dass ich krank bin."
"Kann man das wirklich sogar vom Mond aus sehen?"
Sie nickte.
"Vom Weltraum aus sehen die großen Städte aus wie böse Wunden... und von den Städten aus ziehen sich in alle Richtungen die großen Straßen hin. Und von dort aus gehen neue Straßen aus. Wie eine Krankheit, die sich über den ganzen Planeten ausbreitet."
"Du wirst bestimmt bald wieder gesund", sagte ich, denn jetzt tat sie mir entsetzlich Leid.
"Darüber hast du zu entscheiden", sagte sie. "Zusammen mit allen anderen."

Mehr sagte sie nicht, denn jetzt waren sie und die große Müllhalde plötzlich verschwunden. Stattdessen bedeckte jetzt ein Bild des Erdballs den ganzen Bildschirm. Unter dem Bild stand in großen Buchstaben "GAIA".
Ich weiß, dass ich dachte: Dieses Bild ist bestimmt vom Mond aus aufgenommen worden.

gaya

"Mother Nature at the Age of Three"
by Robin Waters 1993 (WeMoon 2004)

Montag, 10. Oktober 2005

Keltischer Schöpfungsmythos nach Ella Young

Die Bildner der Erde bodhran

In Tir-na-Moe, dem Lande der lebenden Herzen, sang Brigit. Angus, der Ewig-Junge, und Midyir, der Rothaarige, und Ogma, genannt "Glanz der Sonne", und der Dagda und andere Götter Dana's kamen näher zu lauschen.

Brigit sang:
Nun kommt die Stunde, die uns Gott verhieß und bringt des Wunders Schau.
Ist es ein Stern, der neugeboren, kraftvoll dringt aus nächtgem Grau?
Ist's eine Welle, die dem Schönheitsquell entspringt als Freudentau?
Ist es ein Vogel ohne Tod, der glorreich sinkt zur Erdenau?
Es ist die Welle, steigend, tönend, siegesreich, brechend im Licht.
Es ist ein Stern, von Lieb erfüllt und Freud, des Glanz Nächte durchbricht.
Es ist ein Feuer, gottentborn, und Liebe geht dem Licht voran, und Tod berührt es nicht.
Die Welle breche nur, aufgeh' der Stern, die Flamme leuchte weit.
Es ist an uns, so unsere Herzen weise sind, jetzt stark zu sein und zum Empfang bereit.

Brigit hörte auf zu singen, und für eine kleine Welle herrschte Schweigen in Tir-na-Moe. Dann sagte Angus: "Fremd sind die Worte deines Gesanges, und fremd ist die Musik. Sie zog mich jäh herunter aus dem Äther - tief - tief - immer tiefer. Tir-na-Moe war wie ein halb erinnerter Traum. Ich fühlte den Atem fremder Welten auf meinem Angesicht, und dein Gesang wurde mächtiger und mächtiger. Aber du sangst ihn nicht. Wer hat ihn gesungen?" "Die Erde hat ihn gesungen." sagte Brigit. "Die Erde!" sagte der Dagda. "Ist nicht die Erde auf dem tiefsten Grunde des Chaos? Wer hat je in diesen Abgrund gesehen oder an ihm gestanden zu lauschen, da, wo weder Schweigen ist noch Gesang?" "O Hirte der Sternenherden, ich habe da gestanden zu lauschen. Mir hat geschaudert in der Finsternis, welche die Erde umhüllt. Ich habe die schwarzen, zischenden Wasser gesehen und die Ungeheuer, die einander verschlingen - ich habe hineingeschaut in den sich windenden, zuckenden Natterngrund der Hölle."

Das Licht, in dem die Götter Dana's atmen, ward getrübt durch den Gedanken an den Abgrund, und sie riefen aus: "Sprich nicht weiter von der Erde, oh Flamme der zwei Ewigkeiten, und laß die Gedanken an sie vor dir abgleiten, wie der Traum der Erinnerung entgleitet!"

"O Silberzweige, von keinem Schmerz geschüttelt", sagte Brigit, "hört noch ein anderes! Die Erde wehklagt jede Nacht, weil sie von der Schönheit geträumt hat." "Was für einen Traum, o Brigit?" "Die Erde hat geträumt von der reinen Stille des Urbeginns, von dem Stern, der dem Sonnenaufgang vorangeht, von einer Musik, gleich der Musik meines Gesanges." "Oh Morgenstern", sagte Angus, "hätte ich doch nie deinen Gesang gehört, denn nun kann ich die Gedanken an die Erde nicht mehr von mir abschütteln!" "Warum solltest du die Gedanken von dir abschütteln, Angus, weises Herz? Du hast dich eingehüllt in alle Farben des Sonnenlichtes, bist du nicht bereit, in die Finsternis zu schauen und den Donner der Wogen des Abgrunds zu hören? Bist du nicht bereit, Freude in den Abgrund zu bringen?"

Angus antwortete nicht. Er streckte eine Hand aus und pflückte eine Blüte von einem Zweig. Er hauchte die Blüte an und warf sie in die Luft. Sie verwandelte sich in einen wunderbaren, weißen Vogel und umkreiste ihn singend.
Midyir, der Stolze, erhob sich und schüttelte die hellen Locken seines Haares aus, bis er ganz in Strahlen gehüllt war wie in ein Goldenes Vlies. "Ich bin bereit, in die Finsternis zu schauen", sagte er. "Ich bin bereit, den Donner des Abgrunds zu hören." "Dann komm mit mir", sagte Brigit. "Ich gehe, meinen Mantel um die Erde zu breiten, weil sie von der Schönheit geträumt hat." "Ich will einen Platz für deinen Mantel bereiten", sagte Midyir. "Ich will ein Feuer zwischen die Ungeheuer werfen." "Auch ich will mit dir gehen", sagte der Dagda, der auch der Grüne Harfner genannt wird.

"Und ich", sagte Glanz der Sonne, dessen anderer Name Ogma der Weise ist. "Und ich", sagte Nuada, der Schwinger des Weißen Lichtes, "Und ich", sagte Gobniu, der Wunderschmied, "wir wollen die Erde neu schaffen." "Viel Glück zu dem Abenteuer!" sagte Angus. "Auch ich würde mitgehen, wenn ihr das Lichtschwert mit euch nähmet." "Wir werden das Lichtschwert mitnehmen", sagte Brigit, "und den Kessel der Fülle und den Speer des Sieges und den Stein des Schicksals, denn wir wollen in die Erde hineingestalten Macht und Weisheit und Schönheit und die verschwenderische Kraft des Herzens." "Das ist gut gesagt", riefen die Strahlenden alle. "Wir wollen die vier Schätze mitnehmen."

Ogma brachte das Lichtschwert von Findrias, der wolkengleichen Stadt, die im Osten der De Danaan Welt liegt. Nuada brachte den Speer des Sieges von Gorias, der flammenhellen Stadt, die im Süden der De Danaan-Welt liegt. Der Dagda brachte den Kessel der Fülle von Murias, der Stadt, die im Westen der De Danaan-Welt erbaut ist und die Stille tiefen Wassers hat. Midyir brachte den Stein des Schicksals von Falias, der Stadt, die im Norden der De Danaan-Welt erbaut ist und die Festigkeit eines Diamanten hat. Dann machten Brigit und ihre Begleiter sich auf den Weg. Sie senkten sich wie ein Sternenregen hernieder, bis sie die Finsternis erreichten, welche die Erde umhüllte, und hinunterschauend sahen sie unter sich, wie auf einem Höllengrund, das sich windende, zuckende, gräßliche Leben, das da wimmelte und wühlte und sich selbst unaufhörlich verschlang. Vor dem siedenden Wirrwarr dieses Abgrunds wichen die Strahlenden alle zurück, nur Midyir nicht. Er ergriff den feurigen Speer und stieg in die Tiefe wie eine Flamme.

Seine Begleiter schauten hinunter und sahen, wie er das Leben der Ungeheuer zertrat gleich einem Keltertreter, der Trauben preßt. Sie sahen, wie das Blut und der Schaum der Zerstörung an Midyir aufstiegen und ihn rot färbten bis zum Scheitel. Sie sahen, wie er den Speer im Kreise schwang, bis der zu einem Feuerrad wurde, das Funken und Flammenzungen von sich sprühte. Sie sahen, wie die Flammen die Finsternis verzehrten, in sich zurückfielen und sich ausbreiteten, blühten - dunkelrot - blutrot - rosenrot zuletzt. Wie der Glanz eines Rubins stieg Midyir aus dem Abgrund hinauf und sagte: "Ich habe einen Platz bereitet für Brigits Mantel. Wirf deinen Mantel hinunter, Brigit, und segne die Erde!"

Brigit warf ihren Mantel hinab, und als er die Erde berührte, breitete er sich aus und entrollte sich wie eine Silberflamme. Er nahm den Platz, den Midyir bereitet hatte, in Besitz, wie das Meer Besitz ergreift und breitete sich immer weiter aus, weil alles, was unrein war, zurückwich vor den kleinen Silberflammen an seinem Rande. Er hätte sich wohl ganz um die Erde gebreitet, wenn nicht Angus, der jüngste der Götter, die Geduld verloren hätte, länger zu warten. Er sprang hinunter und stellte sich mit beiden Füßen auf den Mantel. Der hörte auf, Feuer zu sein und verwandelte sich in Silbernebel. Angus rannte durch den Nebel und lachte und ermunterte die anderen, ihm zu folgen. Die wurden von seinem Lachen angezogen und folgten ihm. Der treibende Nebel verdichtete sich um einen jeden von ihnen, und jeder sah den anderen wie ein Traumbild, - verwandelt und unwirklich. Sie lachten, als sie sich so sahen.

Der Dagda griff mit beiden Händen in den Kessel der Fülle. "O Kessel", rief er, "du gibst einem jeden die Gabe, deren er bedarf Gib mir nun ein Geschenk, das der Erde geziemt." Dann zog er seine beiden Hände heraus, gefüllt mit grünem Feuer, und er streute die Grüne aus, wie ein Sämann den Samen sät. Angus bückte sich und hob die Grüne der Erde auf Er schaufelte Täler aus und schichtete Hügel auf und spielte mit ihr, wie ein Kind mit Sand spielt. Und wenn die Grüne durch seine Finger glitt, wechselte sie ihre Farbe und strahlte wie Sternenstaub - blau und purpurn und gelb und weiß und rot.

Während nun der Dagda das smaragdfarbene Feuer säte und Angus damit spielte, gewahrte Manannan, daß das verbannte chaotische Leben sich aufgerichtet hatte und über den Rand von Brigits Mantel schaute. Er sah durch die Finsternis die höhnenden, starrenden Augen nie gesehener Kreatur. Und er zog sein Lichtschwert aus der Scheide und senkte seine glühende Schneide gegen das Chaos. Das gräßliche Leben flüchtete unter Zischen und Schäumen, aber das Meer erhob sich, um das Schwert zu grüßen, in einer großen, schäumenden, donnernden Woge. Manannan schwang das Schwert ein zweites Mal. Und wieder erhob sich das Meer, in einer Woge, grün wie ein Chrysolith, am Rande gesprenkelt mit amethystfarbenem, pupurnem und blauweißem Schaum. Ein drittes Mal schwang Manannan das Schwert. Und das Meer erhob sich, es zu grüßen, in einer Woge, weiß wie Kristall, ungebrochen, von reiner Dauer erfüllt, still wie der Urbeginn.

Langsam fiel die Woge in das Meer zurück, und Brigit hob ihren Mantel auf wie einen Silbernebel. Da sahen die De Danaan alle Dinge klar. Sie sahen, daß sie sich auf einer Insel befanden, die bedeckt war mit grünem Gras und voll von Höhen und fremdartig ausgeschaufelten Tälern und sich windenden Wegen. Sie sahen auch, daß das Gras voll war von Blumen blau und purpurn und gelb und weiß und rot.

"Lasset uns hier bleiben", sprachen sie zueinander, "und Dinge schaffen, voll von Schönheit, auf daß die Erde froh werde."
Brigit nahm den Stein des Schicksals in ihre Hände. Er leuchtete rein wie ein Kristall. "Ich will den Stein an diesem Ort versenken", sagte sie, "damit ihr ein Reich habet." Sie legte den Stein auf das grüne Gras, und er sank in die Erde. Musik stieg auf um ihn, als er niedersank. Und plötzlich waren alle die ausgehöhlten Täler und die sich windenden Wege mit Wasser gefüllt, mit Strömen, die sprangen und funkelten, mit Seen und tiefen Teichen, deren Erzittern nach und nach in Stille überging. "Das ist das Lachen der Erde", sagte Ogma, der Weise.

Angus tauchte seine Finger in das Wasser. "Ich möchte die blauen und silbernen Fische, die da schwimmen in Connla's Quelle, hier schwimmen sehen", sagte er, "und Bäume sollten wachsen in diesem Lande, wie jene Bäume mit blühenden Zweigen, die da wachsen im Lande des Silbernen Vlieses." "Das ist ein eitler Wunsch, Angus", sagte Ogma, "die Fische in Connla's Quelle sind zu leuchtend für diese Wasser. Und die Blüten, die wachsen an den Silberzweigen, würden hier welken. Wir müssen warten und die Geheimnisse der Erde erlernen und allmählich dunkle und fremde Bäume formen und Fische, die den Fischen von Connla's Quelle nicht gleichen."

"Ja", sagte Nuada, "wir wollen andere Bäume formen, und unter ihren Zweigen sollen Hunde gehen, die den Hunden von Failinis nicht gleichen, und Hirsche, die keine Geweihe aus Gold haben. Wir wollen uns selbst zu Schmieden und Bildnern dieser Welt machen und das fremde Leben drüben herausschlagen und in neue Gestalten zwingen. Wir wollen Inseln für uns machen im Norden dieser Welt und Inseln im Westen, und die drei Wogen des Manannan sollen auch sie umspülen, denn wir wollen alle Dinge formen und umformen, bis nichts mehr zurückbleibt auf der ganzen Erde, was noch unschön ist."

"Das ist ein gutes Werk!" riefen alle De Danaan aus. "Wir wollen bleiben und es vollenden. Aber Brigit muß gehen nach Moy Mell und Tir-na-Moe und Tir-nan-Oge und Tir-fo-Tonn und zu all den anderen Welten, denn sie ist die Flamme der Freude in einer jeden von ihnen." "Ja, ich muß gehen", sagte Brigit. "O Brigit!" sagte Ogma. "Bevor du gehst, knüpfe einen Knoten der Erinnerung in den Saum deines Mantels, auf daß du dich immer an diesen Ort erinnerst. Und sage uns auch, wie wir diesen Ort benennen sollen." "Ihr sollt ihn die Weiße Insel nennen", sagte Brigit, "und sein anderer Name soll sein Insel des Schicksals, und sein anderer Name soll sein Irland." Dann knüpfte Ogma einen Knoten der Erinnerung in die Fransen von Brigits Mantel.

Keltische Mythologie/Ella Young

Sonntag, 5. Juni 2005

Gastbeitrag im Boulderdash: Eine Feengeschichte

Malte hatte ja bei meinem kleinen Quiz mitgemacht und einen Gastbeitrag von mir zu einem Thema seiner Wahl für's "Boulderdash" gewonnen. Er hatte sich eine Feengeschichte gewünscht. DAS ist nun daraus geworden...! Schaut mal rüber!

Dienstag, 17. Mai 2005

Strandgut

Ich habe sie zu mir nach Hause eingeladen. Sie sagt, Was ist das alles für ein Zeug, das du hier herumliegen hast? Dabei zeigt sie auf eine große ovale Platte, auf der meine Großmutter immer gern etwas zu essen serviert hat. Auf dieser Platte liegen jetzt zwei Amselfedern, die ich heute auf meinem Morgenspaziergang gefunden habe, und ein Kiefernzapfen, den mir meine Schwester schickte, und eine Amethystperlenkette, die ich manchmal trage, und das Bild einer Wölfin mit ihren Jungen, das mir vergangenes Frühjahr in die Hände fiel, und ein heruntergefallener Apfel aus meinem Garten und ein gelber Schal, das Geschenk einer Freundin.

Ich antworte Ihr, das ist Strandgut.
Sie schaut mich fragend an. Ich erkläre ihr also, dass dies mein Altar ist, dass sich das, was darauf liegt, ständig ändert je nachdem, was das Universum mir vor die Füße treibt. Ich erkläre ihr, dass dieser Altar für mich Reflexion und Bestätigung bedeutet, Trost und Herausforderung, mich erinnert, dass es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt. Das alles ist seine Bedeutung. Sie antwortet nicht darauf.

Eine Woche später lädt sie mich zu sich nach Hause ein. In der Mitte eines Regals ist etwas Platz zwischen den Büchern. Und in diesem Zwischenraum steht ein kleines Holztablett, in das ein Marienkäfer geschnitzt ist. Auf diesem Brett liegen fünf Meeresschneckenhäuser und die Kinderzeichnung eines Schmetterlings.

Ich schaue zu ihr.
Strandgut, sagt sie.

(von Fi Benson, abgedruckt im WE'MOON-Kalender 2003)

strandgut

"Strandgut" auf meinem Altar, Mai 2005

Mittwoch, 27. April 2005

Zen in der Kunst des Apfelschälens

Dieser Text ist nicht von mir, aber ich liebe ihn sehr. Ich habe ihn vor etwa 12 Jahren in einem irischen Buch mit Aufsätzen, Geschichten und Gedichten von Schulkindern gefunden. Den Titel des Buches weiß ich leider nicht mehr. Die Übersetzung stammt von mir.

"Ich wählte einen knallgrünen Apfel vom Obstteller und ich wusste, dass er ganz knackig war, weil er keine Druckstellen hatte und so picobello aussah, fast so, wie ein feiner Gentleman aus der Stadt. Ich überlegte mir, dass ich versuchen wollte, ihn mit nur einem mal ansetzen abzuschälen. Ich suchte sorgfältig ein scharfes Messer aus und begann ganz langsam den Apfel zu schälen, von oben nach unten.
Ich musste das Messer schräg halten, um um den kurzen, dicken Stängel herumzuschälen. Als ich an dieser schwierigen Stelle vorbei war, schälte ich vorsichtig um den Apfel herum, während ich ihn in meiner linken Hand hielt und eine kreisförmige Bewegung mit beiden Händen beschrieb. Die Schale löste sich langsam. Sie war hauchdünn und riss beinahe, wie sie so von dem Apfel herunterhing.

Das Messer schnitt tief in den Apfel und ich musste fast ziehen, um nicht all meine Mühe plötzlich zunichte zu machen. Die Schale wurde gefährlich dünn und einige hellgrüne Spuren der Schale blieben an dem Apfel. Ich schälte weiter und Mama sagte, ich sei fast bewegungslos gewesen, wie ich da auf dem Boden saß.

Als ich fast am Ende angekommen war, drehte ich den Apfel andersherum. Der Apfel war ganz nass und kalt in meiner Hand und fühlte sich an wie ein Stein, der in Papierservietten eingewickelt und nass gemacht worden war.

Als ich nur noch ungefähr zwei Zentimeter hätte schälen müssen, kam das Messer zu nah an die Oberfläche und die Schale riss. All meine Mühe war umsonst gewesen. Ich fühlte mich, als hätte ich gerade eine Arbeit verhauen, ich weiß nicht warum, es war einfach so. Vielleicht war es, weil ich so viel da hineingesteckt hatte."

(Linda Piesley, 12 Jahre)

Freitag, 22. April 2005

Neulich in der U-Bahn....

Ich sitz' einfach nur da, wie immer, und les' in meinem Buch "Frauen in indischen Mythen"... (Hatte es vielleicht etwas mit meinem Lesestoff zu tun, dass der junge, etwas hibbelige Typ mir gegenüber so vor sich hinkicherte...?) Irgendwann seh' ich aus dem Augenwinkel irgendetwas vor mir hin-und-herschwingen... Ich schau' auf und der Typ kichert mich an, zeigt mit der einen Hand auf den Silberanhänger an einem Lederband, den er da in seiner anderen Hand kreisen lässt... Ich versuch' zu erkennen, was das für ein Anhänger ist... Geht aber zu schnell hin-und-her... Er guckt mich herausfordernd an...
"Ey, kannste hypnotisier'n...?"
"Öhm, nö, nicht wirklich...."
"Ey, aber hiermit geht das ganz einfach. Kann man voll einfach mit Leute hypnotisier'n."
"Ach ja, was is'n das für'n Anhänger?"
Ich beug' mich nach vorn, versuche näher ranzugehen, um etwas zu erkennen, aber er schnappt den Anhänger schnell, hängt ihn wieder um den Hals und steckt ihn unter's Hemd. Naja... Les' ich halt weiter.... (Denk' noch "Komischer Typ....")
Einige Stationen später muss ich aussteigen. Klapp' mein Buch zu, pack's in die Tasche, steh' auf und steuere Richtung Tür.
"Ey..." meint der Typ, und ich dreh' mich nochmal um.
"Ey, wenn Du nich' selbst hypnotisieren kannst, kommste aber aus DEM Film jetzt nie mehr raus. Echt, sorry, ey...."

I lean my body into the bark of the Goddess Tree until my voice becomes one with Hers tumbling into roots and sky.

Image Hosted by ImageShack.us

Baumkriegerin

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Kurze Notiz
Ich bin im Westen...! Zimmer in feinem Haeuschen in...
Baumkriegerin - 24. Jul, 20:36
Wohin Dich Deine positive...
Liebe Baumkriegerin, Dein Krafttier wird Dir führen!...
cernunnos - 22. Jul, 21:14
Servus aus Bayern
Hallo Baumkriegerin, Kelte aus dem Oberpfälzer...
cernunnos - 18. Jul, 06:38
Der lila Puschel ...
ist auf "botanisch" auch bekannt als Allium. Es ist...
Llynnya - 12. Jun, 19:17
Lob
Also die B. Margerite finde ich super gelungen. Das...
bluezook - 3. Jun, 22:54

Suche

 

Archiv

Juli 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

Klangspiele



Grada
Endeavour


Glen Hansard & Marketa Irglova
The Swell Season


Glen Hansard & Marketa Irglova
Once

Hainstatus

Online seit 1205 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. Jul, 20:36

Credits

twoday.net AGB


Baumkriegerin - so isse
Baumweisheiten
Coelhos Bücher
Everyday Life
Gartensaisonales
Gedichte - Gedanken
Geschichten - Anekdoten
Heimathafen Hamburg
Im Land der Germanen
Irland - Land der Göttin
Jahreskreisfeste
Keltisches
Rettet Tara
Tanzen - Poi-Swinging
Traditionelle Heilweisen
Vier Elemente
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren