Schalenstein im Sachsenwald
Gestern hab' ich das herrliche Wetter genutzt - diesen einen der letzten sonnigen Herbsttage - um eine kleine Radtour durch den Sachsenwald zu machen. Wunderschön ist die Stimmung im Wald, wenn die schon recht schwachen Herbstsonnenstrahlen durch die schon etwas lichter gewordenen Baumkronen fallen und den Waldboden so zauberhaft aussehen lassen.
Über 1000 (Ausrufezeichen!) sogenannte vorgeschichtliche Denkmäler (Megalithstätten) und Fundstellen gibt es im Sachsenwald... Darunter viele Steinkammer- oder auch Hünengräber, die zum Teil noch gut erhalten sind und erstaunlicherweise über 100 Schalensteine. Leider ist es relativ schwierig, die Steine ausfindig zu machen. Viele sind sehr versteckt in den Dickichten des Waldes gelegen, wie es scheint, und ausgeschildert sind sie alle nicht. So ist es immer ein kleiner Glückstaumel, wenn sich plötzlich ein Hünengrab oder ein Schalenstein ganz unvermutet offenbart.

Gestern allerdings hatte ich es ganz willentlich darauf abgesehen, einige besonders eindrucksvolle, in einigen Büchern beschriebene Schalensteine im Gebiet Oedendorf ausfindig zu machen. Das war gaaaarnicht so einfach... Natürlich waren sie nicht ausgeschildert und zudem die Beschreibung im "Kultplatzbuch" von Gisela Graichen irgendwie nicht ganz korrekt. So fanden wir eine Dreiergruppe von Schalensteinen, die sich eigentlich gut findbar anhörte, leider nicht...
Dennoch: Jippiiiiiiiiiiieeee....! Einen der Oedendorfer Schalensteine haben wir gefunden....! Und es war auch ein ganz besonders schöner, kraftvoller Stein, wie ich fand... Er lag allein in einem etwas vom Weg abgegelegenen, eher lichten Waldstück und "meldete" sich sogleich, als ich ihm frech zurief: "Schalenstein, komm zu mir...!" (Hatte ich grad neu aus einem Märchen abgekupfert, diesen Zauberspruch....!) *grins* Erstaunlich - er tat's...! ;)
Halb in der Erde versunken, aber doch immer noch präsent... Und scheinbar auch von Menschen genutzt, verehrt oder zumindest wohlwollend besucht, denn es fanden sich darauf einige Münzgaben, einige Aschereste in den Schälchen (von Räucherkohlen wohl) und es standen einige Kerzen und Teelichter an der Seite des Steins (für uns...?) bereit. Die Hände auf dem Stein verbrachte ich dort einige Zeit in stiller Kontemplation... Ach, wie gut es tut, diese Steine zu besuchen, sich auf sie einzulassen, sich mit ihnen zu verbinden...
Über 1000 (Ausrufezeichen!) sogenannte vorgeschichtliche Denkmäler (Megalithstätten) und Fundstellen gibt es im Sachsenwald... Darunter viele Steinkammer- oder auch Hünengräber, die zum Teil noch gut erhalten sind und erstaunlicherweise über 100 Schalensteine. Leider ist es relativ schwierig, die Steine ausfindig zu machen. Viele sind sehr versteckt in den Dickichten des Waldes gelegen, wie es scheint, und ausgeschildert sind sie alle nicht. So ist es immer ein kleiner Glückstaumel, wenn sich plötzlich ein Hünengrab oder ein Schalenstein ganz unvermutet offenbart.

Gestern allerdings hatte ich es ganz willentlich darauf abgesehen, einige besonders eindrucksvolle, in einigen Büchern beschriebene Schalensteine im Gebiet Oedendorf ausfindig zu machen. Das war gaaaarnicht so einfach... Natürlich waren sie nicht ausgeschildert und zudem die Beschreibung im "Kultplatzbuch" von Gisela Graichen irgendwie nicht ganz korrekt. So fanden wir eine Dreiergruppe von Schalensteinen, die sich eigentlich gut findbar anhörte, leider nicht...
Dennoch: Jippiiiiiiiiiiieeee....! Einen der Oedendorfer Schalensteine haben wir gefunden....! Und es war auch ein ganz besonders schöner, kraftvoller Stein, wie ich fand... Er lag allein in einem etwas vom Weg abgegelegenen, eher lichten Waldstück und "meldete" sich sogleich, als ich ihm frech zurief: "Schalenstein, komm zu mir...!" (Hatte ich grad neu aus einem Märchen abgekupfert, diesen Zauberspruch....!) *grins* Erstaunlich - er tat's...! ;)
Halb in der Erde versunken, aber doch immer noch präsent... Und scheinbar auch von Menschen genutzt, verehrt oder zumindest wohlwollend besucht, denn es fanden sich darauf einige Münzgaben, einige Aschereste in den Schälchen (von Räucherkohlen wohl) und es standen einige Kerzen und Teelichter an der Seite des Steins (für uns...?) bereit. Die Hände auf dem Stein verbrachte ich dort einige Zeit in stiller Kontemplation... Ach, wie gut es tut, diese Steine zu besuchen, sich auf sie einzulassen, sich mit ihnen zu verbinden...
Baumkriegerin - 8. Okt, 20:27
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Favonia - 9. Okt, 09:19
Kultplätze
Find ich ja bemerkenswert, dass sich an solchen Plätzen immer Spuren anderer Heiden finden. Mir ist das hier in der Gegend fast überall so ergangen. Habe auf meinem persönlichen Kraftort einen alten Baumstumpf, der von zwei Lärchen umrahmt wird, als Altar auserkoren. Und seit ich ihn so nenne, finden sich zu jedem Jahreskreisfest Spuren von anderen dort. Räucherstäbchen, Holzpentagramme, Steinchen... Ist schon faszinierend, scheint ja doch ne ganze Menge von uns zu geben. :o)
Lieben Gruß,
Favonia
Lieben Gruß,
Favonia
LadyEilan - 9. Okt, 13:28
Ach ja, solche Plätze würde ich hier auch gerne mal finden...
Aine, wozu waren diese Steine denn früher da?
LG, Eilan
Aine, wozu waren diese Steine denn früher da?
LG, Eilan
Baumkriegerin - 10. Okt, 21:02
Hallo Eilan,
man weiß nicht ganz genau, wofür sie da waren. Vermutlich wurden die Schälchen in den Steinen für Opfergaben genutzt. Da gibt es unterschiedliche Spekulationen, was darin dann so geopfert wurde. Manche meinen, es sei möglicherweise Blut gewesen. Menstruationsblut z.B. für Fruchtbarkeitszauber und -rituale. Andere meinen, man habe möglicherweise Milch oder auch Getreide für die Feen darin geopfert.
Mir scheint, dass wahrscheinlich beides stimmt. Diese Steine strahlen viel Energie aus und wenn ich mich mit ihnen verbinde, bekomme ich viele Bilder, die mir zeigen, dass sie Teil von Ritualorten waren. Altare. Und sie wurden sicherlich für verschiedene Arten von Ritualen genutzt und somit auch für unterschiedliche Opfergaben.
Ein anderer interessanter Aspekt ist auch, dass Regenwasser, dass sich in den Schalen sammelt, wenn es die Opfergaben fortgespült hat, von der Strahlung des Steins energetisiert wird. Bei einigen Steinen hat man das gemessen und in einigen Schalen positive (+), in anderen negative (-) Energetisierung festgestellt. Diese Gegebenheit kann beispielsweise zu heilerischen Zwecken eingesetzt werden. Nachzulesen in: Leszek Matela/Die Kraft der Steine und Megalithen
Mir scheint, dass wahrscheinlich beides stimmt. Diese Steine strahlen viel Energie aus und wenn ich mich mit ihnen verbinde, bekomme ich viele Bilder, die mir zeigen, dass sie Teil von Ritualorten waren. Altare. Und sie wurden sicherlich für verschiedene Arten von Ritualen genutzt und somit auch für unterschiedliche Opfergaben.
Ein anderer interessanter Aspekt ist auch, dass Regenwasser, dass sich in den Schalen sammelt, wenn es die Opfergaben fortgespült hat, von der Strahlung des Steins energetisiert wird. Bei einigen Steinen hat man das gemessen und in einigen Schalen positive (+), in anderen negative (-) Energetisierung festgestellt. Diese Gegebenheit kann beispielsweise zu heilerischen Zwecken eingesetzt werden. Nachzulesen in: Leszek Matela/Die Kraft der Steine und Megalithen










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